Sozialist Maduro lässt 100 Millionen Tonnen Hilfslieferungen nicht in sein Land. Dahinter steht das noch regimetreue Militär.

16. Feber 2019 / 09:06 Uhr

Venezuelas Versorgungslage spitzt sich zu: Lebensmittel müssen an der Grenze warten

Während sich die humanitäre Krise im sozialistisch regierten Venezuela immer weiter verschärft, werden Hilfslieferungen weiter vom Maduro-Regime in Caracas blockiert. Aktuell warten 100 Tonnen Lebensmittel und Medikamente an der Grenze auf den Weitertransport nach Venezuela. Nadelöhr bleibt die Grenzstadt Cúcuta, wo Grenzschutztruppen, die treu zu Staatspräsident Nicolas Maduro stehen, den Weitertransport von Kolumbien nach Venezuela mit Hindernissen blockieren.

Sozialist Maduro wettert weiter gegen die internationale Hilfe für seine notleidende Bevölkerung und denunziert diese als Vorbereitung einer US-Invasion gegen Venezuela.

Kolumbien gegen Maduro


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Jetzt hat auch der kolumbianische Präsident Iván Duque bei einem Treffen mit US-Präsidenten Donald Trump klar Front gegen Maduros Regime bezogen. Kolumbien ist jenes südamerikanische Land, das durch hunderttausende Flüchtlinge aus Venezuela am stärksten unter der instabilen Lage im Nachbarland leidet.

Vitaminpräparate für 10.000 Kinder warten an Grenze

Neben Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln warten in Kolumbien auch mit Vitaminen angereicherte Energieriegel für 10.000 Kinder, um deren Mangelerscheinungen durch unzureichende Ernährung zu bekämpfen.

Jetzt liegt es an den noch Maduro-treuen Einheiten der Streitkräfte, Polizei und Nationalgarde, ob die Hilfslieferungen die Grenze in Cúcuta überqueren können oder nicht. Meutern die dortigen Grenzschutzeinheiten, dann wird das wohl auch das Anfang vom Ende der Ära Maduro als Staatspräsident von Venezuela bedeuten. Bisher haben sich nur einzelnen Militärs und Einheiten gegen Maduro gestellt.


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