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ORF-Moderator Armin Wolf hat mit einen öffentlichen Auftritt für große Irritationen gesorgt. Er sprach sich für ein Social-Media-Verbot aus und forderte Dankbarkeit für die Öffentlich-Rechtlichen ein.

ORF-Moderator Armin Wolf hat mit einen öffentlichen Auftritt für große Irritationen gesorgt. Er sprach sich für ein Social-Media-Verbot aus und forderte Dankbarkeit für die Öffentlich-Rechtlichen ein.

Abgehoben: ORF-Wolf wundert sich über Kritik an Haushaltsabgabe

Bei einem Auftritt in der Wiener Urania zeigte ORF-Aushängeschild Armin Wolf ein bemerkenswertes Unverständnis für die Kritik an der ORF-Haushaltsabgabe. Zwar räumte der „ZiB2“-Moderator ein, dass die verpflichtende Abgabe in der Bevölkerung „wahnsinnig unpopulär“ sei, die Schuld dafür sucht er jedoch bei der mangelhaften Vermittlung durch seinen Arbeitgeber. Die Bürger hätten im Grunde gar keinen Grund zur Beschwerde:

Eigentlich müssten die allermeisten Leute jeden Tag applaudieren.

Mit dieser Aussage ignorierte Wolf die Tatsache, dass die Haushaltsabgabe als Pflichtgebühr konzipiert ist, die auch jene Menschen zahlen müssen, die das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks weder konsumieren noch schätzen. Seine Schönrechnerei, wonach die Gebühr in Wien im Vergleich zur alten GIS gesunken sei, unterschlägt die massiven Mehrbelastungen für bisherige Nicht-Zahler.

Düstere Aussichten und Ausflüchte zu Kündigungen

Trotz der garantierten Millionen-Einnahmen aus der Haushaltsabgabe zeichnet der ORF-Moderator düstere Zukunftsszenarien für das Medienhaus. Da ab 2027 ein jährlicher Bundeszuschuss von 93 Millionen Euro wegfällt und der Beitrag bis 2029 eingefroren bleibt, rechnet Wolf mit finanziellen Einschnitten und erstmals mit wirtschaftlich bedingten Kündigungen. Anstatt sich an die eigene Nase zu fassen und die ineffizienten Strukturen am Standort Küniglberg ehrlich zu hinterfragen, wird der schwarze Peter an die Politik und entfallende Förderungen weitergereicht.

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Systemische Kritik und fragwürdige Social-Media-Ansichten

Dass Wolf eine eigene Bewerbung für die ORF-Generaldirektion ausschließt, begründete er mit der politischen Besetzung des Stiftungsrats – eine Feststellung, die zwar zutrifft, jedoch scheinheilig wirkt, da der ORF seit Jahrzehnten von genau diesen politischen Privilegien profitiert. Komplettiert wurde der weltfremde Auftritt durch seine Ausführungen zu den Sozialen Medien. Der Moderator, der selbst intensiv Online-Plattformen nutzt, äußerte den Wunsch nach einem staatlichen Eingriff: Wenn er könnte, würde er Social Media verbieten.

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