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Der ORF zeigte Herbert Kickl zuerst im Parlament, sprach danach aber über das Neutralitätsfest von „einer Art Gegenveranstaltung“

Der ORF zeigte Herbert Kickl zuerst im Parlament, sprach danach aber über das Neutralitätsfest von „einer Art Gegenveranstaltung“

ORF bezeichnet Neutralitätsfest als „eine Art Gegenveranstaltung“

Der ORF kann es einfach nicht lassen und hängt der FPÖ bei der Berichterstattung weiterhin gerne ein negatives Mäntelchen um. Diesmal war das Neutralitätsfest der Blauen gestern, am Nationalfeiertag, erneut Ziel des von vielen schon als Propaganda-Sender der Regierung bezeichneten Fernsehens.

Neutralitätsfest mit Gulasch und Bier

Im Bericht über den Tag der offenen Türen in der Hofburg und im Parlament sagte der Beitragssprecher in der „ZIB 17“ wörtlich:

Zahlreiche Menschen besuchen heute auch das Parlament und machen sich ein Bild von der Arbeit der Abgeordneten. Gleich nebenan hält die FPÖ eine Art Gegenveranstaltung ab, ein Neutralitätsfest mit Gulasch und Bier. 

ORF zeigte Kickl im Parlament

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Eine Gegenveranstaltung zum Tag der offenen Tür im Parlament? Echt jetzt? Blöd für den ORF, dass dieser zuvor Herbert Kickl beim Händeschütteln in der Säulenhalle des Parlaments zeigte, wo der FPÖ-Chef – wie auch alle anderen Parteichefs – den Besuchern zum Austausch zur Verfügung stand. 

Bei den Grünen war es keine „Gegenveranstaltung“

Dass es auch anders geht, zeigte der ORF dann bei einer Veranstaltung der Grünen. Diese wurde nämlich nicht als Gegenveranstaltung tituliert. Da hieß es vielmehr:

Etwas weiter bittet die Chefin der Grünen zum Gespräch. Politik hautnah heute am Nationalfeiertag. 

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