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Mit seinem kurzen Video hat sich der Meterologe Marcus Wadsak keinen Gefallen getan – und auch der ORF soll sich nach dem Willen der Freiheitlichen mit den fragwürdigen Aussagen beschäftigen.

Mit seinem kurzen Video hat sich der Meterologe Marcus Wadsak keinen Gefallen getan – und auch der ORF soll sich nach dem Willen der Freiheitlichen mit den fragwürdigen Aussagen beschäftigen.

Klimapropaganda im ORF: Meteorologe Wadsak „auf Umerziehungsmission“?

Ein Social-Media-Video von ORF-Meteorologe Marcus Wadsak sorgt für scharfe Kritik. Im Zentrum stehen Prognosen zu steigenden Treibstoffpreisen bis 2035, das Verbrenner-Aus und Wadsaks Aussage über die Ursachen hoher Benzinpreise.

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ORF soll Vereinbarkeit mit eigenen Leitlinien prüfen

Wadsak spricht in dem Video über erwartete starke Preissteigerungen bei Treibstoffen bis 2035, bezeichnet diese als „fast normal“ und wirbt für ein Ende des Verbrennungsmotors sowie den Ausstieg aus fossilen Energieträgern.

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker fordert, zu prüfen, ob solche Aussagen mit den Social-Media-Leitlinien des ORF vereinbar sind. Wadsak könne sich dabei nicht einfach auf eine private Meinung berufen, argumentiert Hafenecker. Seine Bekanntheit verdanke er seiner ORF-Tätigkeit, die über die Haushaltsabgabe finanziert werde.

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Streit um Benzinpreise und Ursachen

Besonders scharf kritisiert Hafenecker Wadsaks Erklärung, der Benzinpreis sei hoch, weil „die Amerikaner und die Russen irgendwo Krieg führen“. Das sei „nicht einmal die halbe Wahrheit“, sagt der FPÖ-Generalsekretär. Die Preisspirale habe sich bereits 2021 zu drehen begonnen.

Wadsaks Äußerungen sind für Hafenecker nicht mehr als grüne Klimapropaganda und „Fake News“. Seine Kritik richtet sich auch gegen die Klimapolitik selbst: Die Menschen litten bereits unter höheren Kosten für Tanken und Heizen sowie unter dem wirtschaftlichen Niedergang, schreibt Hafenecker in einer Aussendung.

FPÖ fordert Ende der ORF-Finanzierung

Der freiheitliche Mediensprecher fordert, aktive ORF-Moderatoren müssten sich keiner politischen Agenda verpflichtet fühlen und den öffentlich-rechtlichen Auftrag zur Objektivität erfüllen. Der ORF dürfe nicht dazu dienen, „links-grüne Meinungsmacher“ aufzubauen, so Hafenecker.

Als Konsequenz verlangt die FPÖ eine Reform des ORF und ein Ende der Zwangsfinanzierung. Sie verweist dabei auf ihr ORF-Volksbegehren, das auf Gemeindeämtern oder digital mit ID Austria unterstützt werden kann.

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