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AfD-Politiker Björn Höcke kehrt BMW wegen des Verhaltens des Autoherstellers gegenüber dem Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt den Rücken.

AfD-Politiker Björn Höcke kehrt BMW wegen des Verhaltens des Autoherstellers gegenüber dem Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt den Rücken.

Auch Höcke kauft keinen BMW mehr: „Management von Politik gekapert“

AfD-Politiker Björn Höcke ist der nächste, der – obwohl er es fest vorhatte – nun keinen BMW mehr kaufen möchte. Grund ist das Verhalten der Autofirma gegenüber dem AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch, dem das Unternehmen dem Vernehmen nach einen Leasingvertrag für das Dienstauto kündigen möchte. 

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Heimisches Fabrikat eigentlich patriotische Pflicht

Höcke schrieb auf Facebook: 

Ich hatte eigentlich vor, mir nächstes Jahr noch einmal ein deutsches Auto zu kaufen – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und tatsächlich nahm ich einen BMW in den Blick – wegen der bekanntermaßen exzellenten Dieselmotoren. 

Eigentlich, so Höcke weiter, wäre es die patriotische Pflicht, sich für ein heimisches Fabrikat zu entscheiden. Gerade jetzt angesichts der Misere der deutschen Auto- und Zulieferindustrie. Allerdings: 

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Das Management der großen Marken wurde schon vor Langem von der Politik gekapert. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist Volkswagen. Der Konzern stand stets in der ersten Reihe, wenn es um die Durchsetzung „woker“ Politik in der Gesellschaft ging.

Grund für die Misere

Das sei der eigentliche Grund für die Misere: Wenn ein Unternehmer sich nicht mehr an den Wünschen der Kunden orientiere, sondern politischen Vorgaben folge, komme eben genau das dabei heraus. Und jetzt auch noch BMW:

Das Unternehmen möchte dem Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt keinen Dienstwagen stellen, weil er von der falschen Partei kommt. 

Auf Tesla umsteigen

Tobias Rausch könne jetzt auf Tesla umsteigen, immerhin habe Elon Musk bereits Interesse an einem Standort in Magdeburg bekundet. BMW habe ein politisches Signal senden wollen, aber dieses sei nicht im Sinn des Unternehmens und auch nicht im Sinne der Belegschaft, sagte Höcke. 

Wie berichtet, möchte nach dem Eklat in Sachsen-Anhalt auch die Landeshauptfrau-Stellvertreterin in Salzburg, Marlene Svazek (FPÖ), keinen BMW mehr fahren. Sie erwarte sich von einem Automobilhersteller gute Fahrzeuge und faire Geschäftsbedingungen, keine politische Gesinnungsprüfung, sagte sie. 

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