Höchste Steuerbelastungen, verfehlte EU-Politik und fehlende Perspektiven: Der niederösterreichische FPÖ-Landtagsabgeordnete Dieter Dorner entlarvt die katastrophale Standortpolitik der Bundesregierung als Ursache für das Betriebesterben.
Der nächste Schock für das Marchfeld
Die verheerende Standortpolitik der Regierenden in Wien fordert das nächste prominente Opfer im ländlichen Raum. Das endgültige Aus für den Gemüseverarbeiter Ardo im niederösterreichischen Groß-Enzersdorf schlägt wie eine Bombe in der Region ein. Nach dem Ende der Agrana im vergangenen Jahr, die unter dem immensen Importdruck infolge der EU-Marktöffnung für ukrainischen Zucker die Segel streichen musste, verliert das Marchfeld nun den nächsten zentralen Abnehmer für die heimische Landwirtschaft. Die Folgen für die Betroffenen vor Ort sind absolut verheerend.
Erdrückende Steuerlast zerstört die Substanz
FPÖ-NÖ-Wirtschaftssprecher Dieter Dorner sparte nicht mit deutlicher Kritik an der Regierungsriege. Die katastrophalen Rahmenbedingungen im Land hätten zu einem stetigen Rückgang der Nettoinvestitionen geführt, während die enormen Abgaben die heimischen Betriebe schlichtweg erdrücken würden. Die Zeche für diesen verfehlten Kurs zahlen wieder einmal die hart arbeitenden Menschen: Neben den unmittelbar betroffenen Angestellten und deren Familien verlieren die lokalen Bauern ihren wichtigsten Markt, während der Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf Einnahmen in Hunderttausenderhöhe wegbrechen.
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