Bei der Kinderveranstaltung Wienopolis im Wiener Rathaus ist es zu einem handfesten Skandal gekommen. Auf verteilten Wassereis-Packungen standen Sprüche wie „Lutsch dein Ding“ oder „Saugen und lutschen erlaubt“. FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger zeigt sich fassungslos und findet dies „schlichtweg ekelhaft“.
Sexualisierende Sprüche auf Kindereis
Wenn man sich ein öffentliches Kinderfest vorstellt, so denkt man als erstes an Karusselle, Spiele und fröhliches Kinderlachen. Auch Süßes darf bei solchen Festen keineswegs fehlen. So mag es auf den ersten Blick als nicht unüblich erscheinen, dass bei der Wiener Kinderveranstaltung „Wienopolis“ auch Wassereis verteilt wurde. Wie nun jedoch bekannt wurde, handelt es sich hierbei nicht bloß um Wassereis, sondern auf den Verpackungen standen unfassbare Sex-Sprüche. Dabei waren obszöne Formulierungen wie: „Lutsch dein Ding“, „Saugen und lutschen erlaubt“ oder „Nur hart macht’s Spaß“.
Kinder vor linker Ideologie schützen
Die FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger sieht einen handfesten Skandal. In einer Pressemitteilung lässt sie verlautbaren, dass sie es „schlichtweg ekelhaft“ finde. Auch sieht sie hierbei eine „psychische Grenzüberschreitung sondergleichen“. Und weiter: „Kinder lutschen unbefangen an diesen Süßigkeiten, während Erwachsene die widerliche Zweideutigkeit sofort erkennen. Das ist keine Unachtsamkeit mehr, das wirkt wie eine gezielte Desensibilisierung und Frühsexualisierung unserer Jüngsten“. Sie fordert folgerichtig, dass Kinder vom „linken Ideologie-Wahnsinn“ geschützt werden müssen.
„Armutszeugnis für Ludwig“
FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss nimmt besonders die Stadtregierung und den Verein Wienxtra in die Pflicht. Das Rathaus dürfe unter der SPÖ „nicht zum Experimentierlabor für völlig deplatzierte Fantasien werden“. Dass mit eingesetzten Steuergeld der Kinderschutz derart versage, sei „ein absolutes Armutszeugnis für Bürgermeister Ludwig“. Krauss fordert dementsprechend, eine klare Stellungnahme der Verantwortlichen und eine umfassende Prüfung.
Stellungnahme des Vereins
Tatsächlich hat sich der Verein Wienxtra mittlerweile zum Vorfall geäußert. Dieser gesteht den Fehler ein und lässt um Entschuldigung bitten. Angeblich seien die Eissorten mit Sex-Sprüchen aussortiert worden und ein Fehler habe zur Ausgabe geführt. Ein Nutzer kommentiert: „Beim Fördergelder kassieren haben solche Vereine die Hände gaaaanz weit offen und werden von jeder möglichen Institution finanziell unterstützt. Wenn es dann um die Ausführung geht ist man nicht sooo genau“. Ein anderer Nutzer stellt die berechtigte Frage: „Welche Firma druckt sowas auf Wassereis?“.
