Andreas Babler

SPÖ-Chef Andreas Babler ist die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Ist seine Ablöse nur noch eine Frage der Zeit?

24. August 2026 / 10:27 Uhr

Während sich Babler „einbunkert“, mehren sich die Ablöse-Gerüchte

Die SPÖ unter ihrem Chef Andreas Babler gerät mit nur noch 16 Prozent Zustimmung (APA-Wahltrend) in Gefahr, schon bald von den Grünen (elf Prozent) überholt zu werden. Und Babler tut offenbar alles dafür, dass das auch passiert.

Boulevard soll an Misere schuld sein

Statt in der Öffentlichkeit Profil zu zeigen, hat es den Anschein, als würde sich der Vizekanzler regelrecht einbunkern. Oe24 berichtete, dass Presseanfragen kritischer Medien einfach ignoriert würden. Im Fall von Oe24 soll bei dessen Anfragen das Telefon nicht mehr abgehoben werden. Die Genossen dürften dem Boulevard die Schuld dafür geben, dass es mit den Roten zunehmend bergab geht.

„Er kann nichts“

Dabei sind es die eigenen Funktionäre, die es mit Babler an der Parteispitze nicht mehr aushalten und in den Medien Attacken gegen ihren Vorsitzenden reiten. Zuletzt hatte – zugegebenermaßen unfreiwillig, weil geheim aufgezeichnet – der wortgewaltige Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, Ernst Nevrivy, wenig Schmeichelhaftes über seinen Parteichef zu sagen: „Versoffener Bürgermeister“, „Dumpfbacke“, „er kann nichts“.

SPÖ-Chef gegen FPÖ-Ausgrenzung

Und in der Steiermark machte der dortige Landesparteichef Max Lercher der Bundespartei klar, dass sie auf dem falschen Dampfer unterwegs ist, wenn sie die FPÖ weiterhin ausgrenzt. Die Umfrageergebnisse könne man einfach nicht mehr ignorieren, sagte Lercher, der sogar eine Koalition mit Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) nach der nächsten Landtagswahl nicht ausschloss.

71-jähriger Zeiler soll übernehmen

Das muss für den selbsternannten Marxisten Babler wie ein Stich ins rote Herz gewesen sein. SPÖ und FPÖ in einer Regierung – für Babler wohl undenkbar! Aber vielleicht hat er das in naher Zukunft gar nicht mehr zu entscheiden. Denn von Tag zu Tag mehren sich die Ablösegerüchte. Angeblich soll der 71-jährige Ex-ORF-Generaldirektor Gerhard Zeiler bereit sein, die SPÖ zu übernehmen. Wie dieser Putsch über die Bühne gehen soll, wenn der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig seine Solidarität mit Babler bekundet, bleibt abzuwarten.

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