Manfred Haimbuchner

Manfred Haimbuchner will sich juristisch gegen die Berichterstattung im Standard wehren – und auch gegen jene, die ungeprüft in den Chor der Niedertracht eingefallen sind.

11. August 2026 / 10:04 Uhr

„Wohnung zugeschanzt“: Haimbuchner prüft Klage gegen „Der Standard“

Der Standard hat sich offenbar wieder einmal als jenes Qualitätsmedium erwiesen, das SPÖ-Medienminister Andreas Babler so förderungswürdig hält. Das rosa-rote Blatt behauptete, enge Vertraute des oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreters Manfred Haimbuchner (FPÖ) hätten eine Luxus-Sozialwohnung „zugeschanzt“ bekommen. Haimbuchner hat auf Facebook darauf reagiert und eine Klagsprüfung – nicht nur gegen den Standard – angekündigt. 

Offenbarungseid der linken “Qualitätsmedien”

Haimbuchner schreibt heute, Dienstag: Der Standardartikel zum Thema Wohnungskauf einer ehemaligen Referentin aus seinem Büro und einer ehemaligen Landtagsabgeordneten der FPÖ würden sich wie ein Offenbarungseid der linken „Qualitätsmedien“ lesen. Völlig ahnungslos würde sich der Standard durch eine Räuberpistole schlingeln, die er sich selbst ans Knie hält. Beiden Damen wären wörtlich „Sozialwohnungen zugeschanzt“ worden. Kein Wort, dass diese Wohnungen zu völlig marktüblichem Preis von einer Wohnungsgesellschaft verkauft worden seien. 

“Für Sozialisten unvorstellbar”

„Zugeschanzt“ nenne das der Standard, für den wohl jede Wohnung, die nicht gratis von einem Migranten bewohnt wird, einem Österreicher „zugeschanzt“ worden sei. „Zugeschanzt“ nach Überweisung des Kaufpreises. Eine der betreffenden Wohnungen wäre mit einem Landesdarlehen, die andere ohne, also freifinanziert und damit völlig außerhalb jeglicher Landeskompetenz verkauft worden. Einfach direkt und absolut marktüblich „zugeschanzt“. Ohne dass das Land überhaupt Kenntnis davon gehabt habe. „Für Sozialisten unvorstellbar!“, betonte Haimbuchner. 

Absolut marktüblicher Kaufpreis

Nun zur anderen, nicht freifinanzierten Wohnung. Es werde behauptet, dass eine damalige Mitarbeiterin von Haimburchner nur 164.000 Euro für diese Wohnung bezahlt habe. Das sei aber nicht einmal die halbe Wahrheit. Insgesamt wäre ein Gesamtkaufpreis von rund 230.000 Euro für eine 70 Quadratmeterwohnung bezahlt worden – damals ein absolut üblicher Marktpreis. Dieses Landesdarlehen sei natürlich zurückzuzahlen und deshalb selbstverständlich Teil des Kaufpreises. Wörtlich sagte Haimbuchner:

Wir sind uns sicher, dass alle Förderwerber rechtskonform zu Ihrer Förderung gekommen sind, dennoch werden wir uns jede einzelne Förderung nochmals genau ansehen.

Rechtliche Schritte gegen den Standard

Der Landeshauptmann-Stellvertreter kündigte an, wegen mannigfaltiger Gründe rechtliche Schritte gegen den Standard zu prüfen. Aber nicht nur gegen dieses Medium. Denn es sei interessant zu beobachten gewesen, wie schnell manche ungeprüft in den Chor der Niedertracht einfallen würden. In diesem Chor zu finden: „Stoppt die Rechten“. Diese linke Plattform machte sich damit lächerlich, dass sie die offenbar falsche Berichterstattung im Standard dafür verwendete, um FPÖ-Chef Herbert Kickl eines auszuwischen. 

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