Yppenplatz

Der Yppenplatz in Wien-Ottakring verwandelte sich von einem beliebten Studententreff in einen Ort, wo sich Frauen offenbar nicht mehr hin trauen.

27. Juli 2026 / 07:35 Uhr

“Falter”-Chef Florian Klenk ratlos: Keine Frauen mehr am Yppenplatz

Der Chefredakteur der politisch linken Wochenzeitung Falter, Florian Klenk, hat in einem Social-Media Beitrag seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass am Wiener Yppenplatz in Ottakring keine Frauen und Mädchen mehr zu sehen sind. Er schreibt auf Facebook: „Yppenplatz. Basketballplatz/Fussballplatz/Volleyballplatz. Es spielen (von mir gezählt) 47 Burschen und Männer. Und kein einziges Mädchen. Keine einzige Frau.“ Und weiter: „Können wir wieder über Freiräume für Mädchen an solchen Orten sprechen? Das ist ja kein Naturgesetz.“

Damals Studentenfeiern – heute Waffenverbotszone

In den frühen 2000er Jahren war der Wiener Yppenplatz mit seinen vielen Szene-Lokalen ein besonders beliebter Aufenthaltsort bei Studenten und Jugendlichen – beider Geschlechter. Wenn heute über den Yppenplatz gesprochen wird, so meist über die zunehmenden Gewaltdelikte, Messerstechereien und Drogenexzesse. Im November 2025 kam es in einem Kebab-Lokal gar zu Todesschüssen. Kaum verwundern kann also, dass über den Yppenplatz mittlerweile eine Waffenverbotszone verhängt wurde.

Multi-Kulti – aber keine Frauen mehr

Als eine naheliegende Ursache für die eskalierende Gewalt gibt die offizielle Statistik der Stadt Wien folgenden Aufschluss: Mit 51,3 Prozent Ausländeranteil zählt Ottakring zu den Wiener Bezirken mit den meisten Migranten. Viele Migranten kommen aus islamisch geprägten Ländern – wie Afghanistan, Syrien, Irak oder Marokko. 

Der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann, Dominik Nepp, gab bereits nach einer Messerattacke eines Marokkaners am Yppenplatz im vergangenen Jahr zu verstehen: „Die Wiener müssen sich wieder sicher fühlen können, egal ob bei Tag oder Nacht. Dafür braucht es konsequente Maßnahmen: Null Toleranz bei Gewalt, konsequente Abschiebungen und ein Ende der rot-pinken Zuwanderer-Verhätschelung.“

„Man frage nach dem Grund…“

Wenn sich Herr Klenk also fragt, warum Frauen und Mädchen heute nicht mehr am Yppenplatz spielen und feiern, so wird ihm die Antwort nicht schmecken. Denn einerseits ist es in vielen islamischen Ländern normal, dass Frauen aus dem Stadtbild verschwinden. In Afghanistan etwa dürfen sich Frauen ausschließlich in Gegenwart eines Mannes in der Öffentlichkeit aufhalten. Siehe Artikel “Wo singen ins Gefängnis führt”.

Andererseits möchte auch kaum eine Frau an einem Ort verweilen, wo Kriminalität an der Tagesordnung steht. Eine Userin kommentiert den Beitrag des Falter-Chefradekteurs auf Facebook süffisant: „Seltsam. Bei uns in Linz Dornach befindet sich direkt neben unserer Wohnhausanlage ein Fußballplatz. Und noch seltsamer – hier spielen manchmal auch Mädchen. Ich bin eine Wienerin. Ich weiß – Wien ist anders. Besonders in manchen Gegenden/Bezirken. Tja – man frage nach dem Grund…“

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