Wladimir Putin und Ursula von der Leyen

Mit abermals neuen Sanktionen will die EU unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (hier neben Wladimir Putin) Russlands Energie-, Finanz und Transportsektor treffen. Da die Sanktionspolitik bisher gescheitert ist, bestehen erhebliche Zweifel am Nutzen des mittlerweile 21. Sanktionspakets.

23. Juli 2026 / 12:11 Uhr

Gescheiterter Sanktions-Wahnsinn geht weiter: EU beschließt 21. Paket gegen Russland

Die Europäische Union hat sich heute, Donnerstag, auf ihr mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt.

Zahlreiche neue Verschärfungen

Das Paket zielt vor allem auf Russlands Energie-, Finanz- und Transportsektor ab. Vorgesehen sind eine Aussetzung der Ölpreisobergrenze, neue Maßnahmen gegen die Schattenflotte, strengere Regeln für Banken und Krypto-Dienstleistungen sowie erstmals auch Beschränkungen im Fischereibereich. Zudem werden Exportkontrollen für militärisch relevante Güter verschärft und weitere Personen sowie Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt.

FPÖ setzt weiter auf Diplomatie

Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament, übte scharfe Kritik: „Offensichtlich gilt in Brüssel weiterhin das Motto: Wenn man vor einem Problem nur lange genug die Augen verschließt, muss man es auch nicht lösen.“ Seit Jahren fordere die FPÖ ein Ende der gescheiterten Sanktionspolitik und einen grundlegenden Kurswechsel hin zu ernsthaften diplomatischen Bemühungen.

„Dieser Krieg dauert mittlerweile seit mehr als vier Jahren. Wer glaubt, ausgerechnet das 21. Sanktionspaket werde jene Wende bringen, die mit den vorangegangenen 20 Paketen nicht erreicht wurde, handelt nicht nur naiv, sondern fahrlässig. Immer neue Sanktionen ersetzen weder eine politische Strategie noch konkrete Verhandlungen über ein Ende des Krieges“, so Vilimsky weiter. Die europäische Sanktionspolitik habe ihr erklärtes Ziel, Russland zum Einlenken und den Krieg zu einem Ende zu bringen, bislang nicht erreicht.

Zurück an den Verhandlungstisch

Gleichzeitig seien die wirtschaftlichen Folgen auch in Europa deutlich spürbar. Die Leidtragenden seien auch die Bürger und Betriebe in Europa und in Österreich. Sie würden mit hohen Energiepreisen, anhaltender Teuerung und wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit kämpfen – während ein Ende des Krieges weiterhin nicht in Sicht sei. Für den FPÖ-Mandatar steht fest:

Es braucht jetzt einen sofortigen Kurswechsel: Schluss mit der verantwortungslosen Sanktionsspirale und zurück an den Verhandlungstisch. Europa muss endlich zur Kraft für Frieden und Diplomatie werden, statt diesen Krieg mit immer denselben gescheiterten Rezepten weiter zu verlängern.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

23.

Juli

12:39 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Erwin Angerer bei AUSTRIA FIRST: Das bedeutet für mich HEIMAT
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.