Ein 15-jähriger Iraker sitzt nun in Untersuchungshaft. Er soll über einen längeren Zeitraum ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt, bedroht und fortgesetzt Gewalt gegen sie ausgeübt haben.
Vorläufige Festnahme
Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum Ost, hatten nach einer Anzeige Anfang Juli die Ermittlungen aufgenommen. Am Sonntag griffen die Beamten zu: Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien nahmen sie den Tatverdächtigen an seiner Wohnadresse in Wien-Brigittenau vorläufig fest.
Enges Verhältnis, schwere Vorwürfe
Opfer und Beschuldigter stehen in einem engen Bekanntschaftsverhältnis zueinander. Laut den Ermittlern soll der Jugendliche aus dem Irak über einen längeren Zeitraum Sexualdelikte, gefährliche Drohungen sowie fortgesetzte Gewaltausübung begangen haben. In seiner Einvernahme zeigte sich der 15-Jährige nicht geständig.
Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete daraufhin die Einlieferung in eine Justizanstalt an. Die Ermittlungen laufen weiter. Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.
Zunehmende Ausländerkriminalität in Österreich
Laut der aktuellen Kriminalstatistik für 2025 lag der Anteil fremder Tatverdächtiger bei 47,7 Prozent – dem höchsten Wert der letzten sieben Jahre. Während die Zahl österreichischer Tatverdächtiger nur um 0,9 Prozent stieg, legten die fremden um 4,8 Prozent zu. Bei einem Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung von rund 20 Prozent zeigt sich damit erneut die massive Überrepräsentation.
