In der aktuellen Insa-Sonntagsumfrage konnte die AfD ihren Vorsprung auf die Union erneut vergrößern. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die patriotische Partei auf stolze 29 Prozent. Sie legt damit gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt zu. Gleichzeitig verliert die aus CDU und CSU bestehende Union einen Punkt und fällt auf 21 Prozent zurück.
Alternative acht Prozent vor Union
Der Abstand zwischen beiden Parteien wächst damit wieder auf acht Prozentpunkte, nachdem er zuletzt auf sechs Punkte geschrumpft war. Bei den übrigen Parteien gibt es ebenfalls Veränderungen. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf 13 Prozent. Damit liegt die Partei weiter gleichauf mit den Grünen auf Platz drei, die sich ebenfalls um einen Punkt verbessert haben. Die Linke verliert einen Punkt und steht nun bei zehn Prozent. Auch das BSW verliert einen Punkt und erreicht nur noch drei Prozent. Die FDP liegt weiter bei vier Prozent. Sowohl BSW als auch FDP würden den Einzug in den Bundestag damit erneut verpassen. Auf die sonstigen Parteien entfallen sieben Prozent.
Die Befragung fand noch vor dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef statt. Damit ist derzeit noch offen, ob und wie die Affäre um die Leihmutterschaft des CDU-Politikers und dessen Rücktritt die Wähler beeinflussen wird. Man kann jedoch davon ausgehen, dass nun weitere konservative Wähler von der Union zur AfD überlaufen werden.
