Männliche Asylwerber

47 Prozent der sogenannten Flüchtlings-Haushalte hängen am Staat, in Wien sind es fast drei Viertel.

19. Juli 2026 / 08:45 Uhr

Wien als Sozialhilfe-Magnet: 72 Prozent der Flüchtlings-Haushalte vom Staat abhängig

Fast jeder zweite Flüchtlings-Haushalt in Österreich kann seinen Lebensunterhalt nicht selbst finanzieren. Laut Statistik Austria sind 47 Prozent dieser Haushalte auf Sozialhilfe angewiesen. In Wien steigt die Quote sogar auf 72 Prozent. Während 86 Prozent der österreichischen Haushalte ohne Zuwanderer selbsterhaltungsfähig sind und ohne staatliche Unterstützung auskommen, zeichnet sich bei Haushalten aus Fluchtherkunftsländern ein völlig anderes Bild ab.

Flüchtlingshaushalte umfassen Personen aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Russland und Somalia. In allen Bundesländern außer Wien liegt die Selbsterhaltungsquote bei 90 Prozent oder höher. Die Bundeshauptstadt fällt dramatisch ab und wird zum klaren Brennpunkt der Abhängigkeit.

Wien zeigt, wohin die Reise geht

Die Zahlen der Statistik Austria sprechen eine deutliche Sprache. Während der Rest Österreichs eine höhere Eigenständigkeit aufweist, konzentriert sich die Sozialhilfe-Abhängigkeit massiv in Wien. Dort beziehen fast drei Viertel der Flüchtlingshaushalte staatliche Unterstützung. Die Folge: Der Steuerzahler trägt die Last, während die Integration in den Arbeitsmarkt in vielen Fällen ausbleibt.

Ein konkreter Effekt zeigt sich bereits bei subsidiär Schutzberechtigten. Nach der Streichung der Mindestsicherung in Wien schrumpfte der Anteil arbeitsloser subsidiär Schutzberechtigter von Mai 2025 bis Mai 2026 laut AMS-Zahlen um 36 Prozent. Wer weniger bekommt, geht offenbar eher arbeiten.

Zu spät, zu wenig, zu unglaubwürdig: ÖVP liefert Ankündigungen

Die Statistik Austria liefert den ungeschminkten Beleg für das Ausmaß der Schieflage. Die Kluft zwischen selbsterhaltungsfähigen österreichischen Haushalten und den stark abhängigen Flüchtlingshaushalten ist zu groß geworden – besonders in Wien. ÖVP-Integrationsministerin Claudia Bauer kündigt zwar Kürzungen und ein Integrationspflichtengesetz an. Doch die ÖVP, die über Jahre mitregiert und die heutige Lage mitzuverantworten hat, zieht die eigentliche Konsequenz nicht: umfassende Remigration. Stattdessen bleibt es bei Pflichtkursen, Deutsch- und Werteappellen – während die Abhängigkeit weiter auf den Schultern der Steuerzahler lastet.

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