FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl ist für stolze 83 Prozent der Österreicher kanzler-tauglich.

19. Juni 2026 / 12:41 Uhr

Neuer Beliebtheits-Rekord für FPÖ und Kickl, zarte Hoffnung für Kommunisten

Am morgigen Samstag feiert die FPÖ ihren 70. Geburtstag – doch schon jetzt gibt es für sie Grund zur Freude, denn auch in der aktuellen Heute-Umfrage sind Herbert Kickls Freiheitliche nicht zu schlagen. 36 Prozent würden den Blauen ihre Stimme geben.

An FPÖ führt kein Weg vorbei

Damit hätte die FPÖ sogar mehr als das Verfassungsdrittel: Ohne ihre Zustimmung könnte im Parlament kein Verfassungsgesetz mehr beschlossen werden. Noch nie kam die Partei in einer Unique-Research-Umfrage auf einen derart hohen Wert. Die ÖVP liegt weit dahinter, nur 22 Prozent würden die Regierungspartei von Bundeskanzler Christian Stocker noch wählen.


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Ampel-Parteien abgeschlagen, Opposition profitiert

Besonders düster sieht es bei der SPÖ unter Vizekanzler Andreas Babler aus: Nur noch 18 Prozent erreichen die Genossen. Daran ist auch Babler nicht ganz unschuldig, denn nur 42 Prozent sehen in ihm einen potenziellen Kanzler, bei Kickl sind es 82 Prozent. Stocker erreicht 76 Prozent. Vom Versagen der Verlierer-Ampel profitieren aber nicht nur die Freiheitlichen, auch die Grünen können zulegen und stehen jetzt bei elf Prozent. Die Neos liegen mit neun Prozent noch immer unter dem Ergebnis der letzten Nationalratswahl.

Hoffnungen machen können sich derweil die Kommunisten: Mit vier Prozent würden sie den Einzug ins Parlament schaffen.

Kickl gewinnt auch Kanzlerfrage

Kickl baut in der Kanzler-Direktwahlfrage seinen Vorsprung weiter aus und erreicht mit 37 Prozent einen neuen Höchstwert. Damit liegt er zwölf Prozentpunkte vor Stocker, der auf 25 Prozent kommt. Babler verliert leicht und fällt auf 14 Prozent. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger liegt mit zwölf Prozent knapp dahinter. Grünen-Chefin Leonore Gewessler erreicht acht Prozent, KPÖ-Chef Tobias Schweiger drei Prozent.

Auch bei den Rohdaten führt Kickl deutlich mit 27 Prozent vor Stocker (18 Prozent) und Babler (zehn Prozent).

Stimmung bleibt miserabel

57 Prozent der Bevölkerung sehen Österreich in die falsche Richtung, nur 31 Prozent positiv. Die Werte sind seit März stabil. Am zufriedensten sind Grün-Wähler (56 Prozent), während 91 Prozent der FPÖ-Anhänger unzufrieden sind; SPÖ-, ÖVP- und Neos-Wähler liegen dazwischen.

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