Auch heuer findet die Sonnwendfeier der „Österreichischen Landsmannschaft“ (ÖLM) auf der Windischhüttenwiese bei Klosterneuburg (Bezirk Tulln) statt. Doch diesmal irritiert das Verhalten des Stadtamts – der Veranstalter fühlt sich schikaniert.
Keine Gefahr durch Trockenheit
Für die Feier am kommenden Sonntag werden wieder viele Gäste aus der Umgebung erwartet. Sicherheitsbedenken gibt es nach Angaben der ÖLM nicht, denn nach den Regenfällen ist die Trockenheit gering. Das Feuer sollte daher ganz normal entzündet werden können, wie eine Fachbegutachtung ergab.
Stadtamt erteilte „Rechtsbelehrung“
Trotzdem meldete sich das zuständige Stadtamt zu Wort und erteilte eine „Rechtsbelehrung“, in der die gesetzliche Lage, die ohnehin bereits gilt, noch einmal erklärt wurde. Vereinsobmann Erich Danneberg zeigte sich irritiert: Offenbar wolle das Amt die Feier schikanieren und bei Grundeigentümer und Freiwilliger Feuerwehr hintertreiben, vermutete er.
„Wir lassen uns das nicht gefallen“, meinte Danneberg. Rechtliche Schritte seien bereits ergriffen worden.
ÖVP-Bürgermeister schweigt, Stadt lenkt ein
ÖVP-Bürgermeister Christoph Kaufmann sollte eigentlich dazu Stellung nehmen – doch aus dem Klosterneuburger Rathaus kam keine Antwort. Im letzten Moment musste die Stadtgemeinde dann doch einlenken: Die Sonnwendfeier könne wie immer stattfinden, so die ÖLM.


