Michael Schnedlitz

Michael Schnedlitz fordert Schluss mit dem Doppelspiel der Regierungsparteien und ruft zum gemeinsamen Widerstand gegen den Regierungsraubzug auf.

28. April 2026 / 07:19 Uhr

Gemeinsamer Widerstand: „Schluss mit dem Doppelspiel am Rücken der Senioren!“

FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher Michael Schnedlitz hat in einer Presseausendung einen direkten Appell an die Pensionistenvertreterinnen der Regierungsparteien gerichtet. Mit klaren Worten wandte er sich an Ingrid Korosec von der ÖVP und Birgit Gerstorfer von der SPÖ, beide Präsidentinnen des Seniorenrats: Die wachsende Not der älteren Generation dulde kein weiteres Zuschauen.

Wachsende Not der älteren Generation

Schnedlitz forderte ein Ende des „Doppelspiels am Rücken der Pensionisten“, bei dem einerseits Presseerklärungen verschickt und andererseits die eigenen Parteien die Senioren zur Kasse bitten.

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Korosec und Gerstorfer können nichts für die Unfähigkeit ihrer Parteien(…)Aber es muss endlich Schluss sein mit dem Doppelspiel (…)Lasst uns gemeinsam etwas für die Pensionisten tun! Das ist meine klare und freundliche Einladung an die Pensionistenvertreter von SPÖ und ÖVP sowie an den gesamten Seniorenrat.

Neues Pensionisten-Volksbegehren

Hintergrund des Vorstoßes sind die massiven Sorgen vieler Senioren um ihre Pensionen. Nach Angaben der FPÖ hat die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel bereits die nächsten Belastungspläne in der Schublade. Viele ältere Menschen liegen nachts wach, weil sie Miete, Medikamente oder den täglichen Einkauf nicht mehr bezahlen können. Schnedlitz erinnerte daran, dass diese Generation das Land mit Fleiß und Verzicht aufgebaut hat. Die schwarz-rot-pinke Koalition hingegen betreibe einen „Raubzug gegen die ältere Generation“. Das Pensionisten-Volksbegehren von Dr. Fritz Kinzlbauer sei genau das, was jetzt gebraucht werde: ein Schutzschild gegen weitere Kürzungen und ein echter Befreiungsschlag aus der Spirale der Belastungen.

Schutzschild gegen Kürzungen

Das Volksbegehren, initiiert von Dr. Fritz Kinzlbauer, läuft seit dem 24. März 2026 und ist beim Bundesministerium für Inneres eingetragen. Es fordert vom Gesetzgeber, die jährliche Pensionsanpassung um den gesetzlich festgesetzten Anpassungsfaktor ohne Einschränkungen in den Gesetzen aufzunehmen – inklusive der aktuellen Inflationsrate. Weiter verlangt es, dass sämtliche Informationen und Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung auch in analoger Form zugänglich bleiben, alle Anträge analog aufgelegt werden und Amtswege weiterhin analog durchführbar sind. Banken, Versicherungen, Stromanbieter und Telefonanbieter sollen ihren Kunden ebenfalls analoge Abwicklungsmöglichkeiten erhalten.

Für Gesundheit und Pflege soll gelten: Wer ein Leben lang gearbeitet und eingezahlt hat, muss im Alter abgesichert sein, um einen leistbaren Lebensabend in Würde zu garantieren. All diese Punkte sollen als einklagbare Rechte in den Gesetzen verankert werden. Schnedlitz betonte: „Jede einzelne Unterschrift ist ein Stück Sicherheit für unsere Mütter und Väter, für unsere Großeltern”.

Alle Informationen zum Volksbegehren gibt es auf www.pensionisten-volksbegehren.at.

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