Die Sozialdemokratin Uta Francisco Dos Santos hat hingeworfen. Wir berichteten bereits über ihre Arbeit, oder besser gesagt über ihre Nicht-Arbeit. Nun hat die B.Z. verkündet, dass die SPD-Politikerin “alle politischen Ambitionen aufgegeben” hat.
BVV in Zukunft ohne Dos Santos
Nachdem sie ihre Ambitionen auf das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte aufgab, folgte nun auch der Rückzug von ihrer “Kandidatur für das Bezirksparlament (BVV) Mitte bei der Berlinwahl im Herbst” 2026. Damit kam sie einem Abwahlantrag ihrer eigenen Genossen zuvor. Hätte sie sich nicht zurückgezogen, wäre es zu einer Sondersitzung der Kreisdelegierten gekommen.
Der einzige Tagesordnungspunkt wäre die “Abberufung aus wichtigem Grund von Listenplatz 1 der BVV-Liste” gewesen. Darauf hatte die dauerkrankgeschriebene Politikerin wohl keine Lust und strich die Segel. Gegenüber der Berliner Zeitung wurde behauptet, sie ziehe ihre Kandidatur “aufgrund der medialen Kampagne” gegen ihre Person zurück, an welcher “vor allem rechte Medien beteiligt” gewesen wären. “Damit schütze ich meine Familie und mich als Person”.
All die bösen Rechten
Die Sozialdemokratin geht nun in Elternzeit. Wo das dafür notwendige Kind plötzlich herkam und warum die Elternzeit nicht nötig schien, als sie noch glaubte, Bürgermeisterin werden zu können, konnte leider nicht ermittelt werden. Aber spaßeshalber kann man sich ja noch mal all die “Rechten” ansehen, die Dos Santos kritisierten.
Da wäre zunächst ihre eigene Partei, die SPD. Diese hat sie schließlich weghaben wollen. Und dann wären da noch die altbekannten “rechten” Medien: Tagesspiegel, Spiegel, ntv, taz und rbb. Ganz im Ernst: Wer diese Medien für “rechts” hält, bei dem muss man sich fragen, wie links er eigentlich ist? So gesehen hatte Berlin-Mitte Glück, dass Dos Santos nun nicht Bürgermeisterin des Bezirks wird. Ob aber jemand Besseres drankommt, steht in den Sternen.
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