Klinik Hietzing / Krankenhaus Lainz

Eine Krebserkrankung reißt die Betroffenen mitten aus dem Leben und führt oft zum Tode.

10. März 2026 / 06:44 Uhr

Mehr Krebsfälle in Österreich: Trotz Beschwichtigungen verstummt Verdacht nicht

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Österreich steigt seit Jahren an. Während Fachleute und Politiker den Trend vor allem mit der alternden Bevölkerung erklären, wollen die Stimmen nicht verstummen, die darin auch Auswirkungen der Corona-Impfung sehen.

Europaweit mehr Krebserkrankungen

Nach aktuellen Daten lag die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Österreich im Jahr 2024 bei 48.360 Fällen. Anfang der 2000er-Jahre waren es noch deutlich weniger: Im Jahr 2001 wurden 37.578 Neuerkrankungen registriert, bis 2010 stieg die Zahl auf 39.737.

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Auch europaweit ist Krebs eine der häufigsten Erkrankungen. Laut dem European Cancer Information System (ECIS) wurden im Jahr 2022 in der Europäischen Union 2.742.447 neue Krebsfälle verzeichnet.

Prognosen erwarten weiteren Anstieg

Nach Berechnungen der Statistik Austria dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Bis 2045 rechnen Experten mit rund 56.546 Krebsneuerkrankungen pro Jahr, was einem Anstieg von mehr als 21 Prozent gegenüber 2023 entspricht. Gleichzeitig dürfte auch die Zahl der Krebstoten steigen – von rund 20.900 im Jahr 2023 auf etwa 25.277 im Jahr 2045.

Statistiker sehen jedoch vor allem einen strukturellen Grund für diese Entwicklung: die demografische Alterung. Da Krebs häufiger im höheren Lebensalter auftritt, führt eine ältere Bevölkerung automatisch zu mehr Erkrankungsfällen, selbst wenn das individuelle Risiko leicht sinkt.

Diskussion über mögliche Zusammenhänge

Trotz dieser Beschwichtigung sorgt der Anstieg der Fallzahlen politisch für Diskussionen. Denn immer mehr Ärzte berichten von einer deutlichen Zunahme von Krebserkrankungen seit Beginn der Impfkampagne.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kündigte eine parlamentarische Anfrage an die Europäische Kommission an. Er fordert eine umfassende Analyse der Krebsstatistiken in allen EU-Mitgliedstaaten seit Beginn der Corona-Maßnahmen.

„Turbo-Krebs“

Eine Studie aus Südkorea zeigte erst unlängst die statistischen Unterschiede bei bestimmten Krebsarten zwischen geimpften und nicht geimpften Personen. Ein Merkmal, das in Österreich gleich gar nicht erhoben wird. Somit kann der Verdacht des Zusammenhangs gleich gar nicht ausgeräumt oder bestätigt werden.

Geimpfte sind laut der Studie anhand von Daten von 8,4 Millionen Menschen besonders von der Zunahme von Schilddrüsenkrebs (+35 Prozent), Magenkrebs (+33,5 Prozent), Dickdarmkrebs (+28 Prozent), Lungenkrebs (+53 Prozent), Brustkrebs (+20 Prozent) und Prostatakrebs (+69 Porzent) betroffen.

Gesundheitsministerium widerspricht

Die österreichische Bundesregierung, die dereinst die Impfpflicht verordnet hatte, weist einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und Krebs jedenfalls klar zurück.

In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung erklärte Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ), es gebe keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Impfstoffe ein erhöhtes Krebsrisiko verursachen. Und das, obwohl es gar keine Erhebung über den Impfstatus von Krebspatienten gibt!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Das nationale Krebsregister wird von Statistik Austria geführt, eine Verknüpfung mit dem Impfregister findet bislang nicht statt.

Fest steht: Während die Krebs-Neuerkrankungen vor der Corona-Impfung langsam und über Jahrzehnte hinweg angestiegen sind, hat sich dieser Trend in den letzten Jahren beschleunigt. „Diese Entwicklung muss endlich ehrlich und transparent untersucht werden“, fordert Hauser.

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

21.

Apr

16:02 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:

Video konnte nicht geladen werden.