Die linke Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) kümmert sich bekanntlich um allerlei Themen – außer eben um jene, die ihre Mitglieder betreffen. Die Zwangsvertretung aller Hochschüler hat auch diesen Monat einiges in petto, was das Thema “Rassismus” angeht – aber nur für schwarze Studenten.
Februar voller seltsamer Veranstaltungen
So nutzt die ÖH an der Universität Wien den “Black History Month” als politischen und bildungspolitischen Rahmen, um “Schwarze Geschichte” im österreichischen Kontext sichtbar zu machen und “Antirassismus” als dauerhafte Aufgabe an Hochschulen zu verankern. Mit “Workshops”, Filmvorführungen, Stadtspaziergängen, Kunst- und Diskussionsformaten sowie sogenannten “Safer Spaces” für Schwarze und “BIPoC-Studierende” will die ÖH “koloniale Kontinuitäten, strukturellen Rassismus und aktuelle Gewaltverhältnisse” thematisieren. Und weil es um schwarze Studenten geht, sind alle Weißen natürlich ausdrücklich ausgeladen.
Bizarre Randgruppen-Themen auf Kosten aller Studenten
Geplant ist auch ein “Workshop zu rassistischer Polizeigewalt am 5. Februar” – auch dieser ist “BIPoC-only”, ebenso der gemeinsame Besuch der Performance “ANTI-MUSE – to those yet to come“ am 27. Februar, denn auch hier sind nur “Black Students erwünscht”. Gemeint mit “BIPoC” sind “Black, Indigenous and People of Color” – kurzum: alle die nicht weiß sind. Diese dürfen zwar die linke ÖH mit ihren regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen finanzieren, bekommen statt einer Studentenvertretung aber Vorträge über Randgruppen-Themen, an denen sie nicht teilnehmen dürfen.
