Screenshot / ÖBB Video

Die Österreichischen Bundesbahnen wünschten frohe Weihnachten – und allen “racist Uncles”, dass sie den Anschluss verpassen.

1. Jänner 2026 / 10:22 Uhr

Rassistische Onkel, blaue Züge: Empörung über ÖBB-Weihnachtsvideo 

Unter SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke entwickeln sich die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zu einer ideologischen Spielwiese. Anders ist nicht zu erklären, wie ein skandalöses Weihnachtsvideo über Instagram veröffentlicht werden konnte. 

Ideologisches Klamauk

In diesem kurzen ÖBB-Clip wünscht das Staats-Unternehmen seinen Fahrgästen eine „besinnliche Heimfahrt und zügige Bescherung“, doch mit der zweiten Einblendung werden nur noch blaue Züge und folgender Text gezeigt:


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Möge der Stress am Abstellgleis bleiben…und alle eure racist Uncles den Anschluss verpassen.

“Bei den ÖBB fährt die Ideologie schneller als der Zug”

Eine politische Botschaft vom Social-Media-Team der ÖBB und noch dazu versteckt in einem Weihnachtsvideo? Das hat es wohl noch nie gegeben. Der Ärger darüber ließ nicht lange auf sich warten. „Bei den ÖBB fährt die Ideologie schneller als der Zug – und die Kunden bleiben stehen!“, meldete sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zu Wort.  Wörtlich meinte er in einer Aussendung:

Man fragt sich unweigerlich, ob das Social-Media-Team der ÖBB ein Renner-Seminar im Fach „Sprechen wie Andreas Babler“ absolviert hat. Anders ist dieser pseudomoralische Unsinn kaum zu erklären. Mit billigen Wortspielen über „blaue Züge“ und „Anschluss“ wird auf unterstem Niveau politisch Stimmung gemacht. Die ÖBB sind ein Transportunternehmen – keine ausgelagerte Parteizentrale der SPÖ. 

Politische Selbstverwirklichung

Anstatt Unsummen in eine aufgeblähte PR-Maschinerie zu stecken, die am Kunden vorbei produziere, wäre das Geld im Service, in der Infrastruktur oder bei günstigeren Ticketpreisen deutlich besser aufgehoben, sagte Hafenecker. Die Österreicher hätten ein Recht auf funktionierende Bahnen – nicht auf ideologische Selbstverwirklichung auf Instagram.



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