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Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr darf sich über die blickdichten Vorhänge an seinem Arbeitsplatz freuen – für den Steuerzahler ist die Aufrüstung allerdings weniger angenehm.

Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr darf sich über die blickdichten Vorhänge an seinem Arbeitsplatz freuen – für den Steuerzahler ist die Aufrüstung allerdings weniger angenehm.

Bildungsministerium: 11.000 Euro für Vorhänge, 12.000 Euro für Sitzgarnitur

Die sicherheitsmäßige Aufrüstung des Büros von Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr kommt die krisengeplagte österreichische Bevölkerung teuer zu stehen. Während viele Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, wurden allein im dritten Quartal 10.618,20 Euro für „Karniesen samt blickdichten Vorhängen“ ausgegeben. Bekannt wurden diese Ausgaben durch eine parlamentarische Anfrage der FPÖ an das Ressort von Minister Wiederkehr.

Empfehlung des Innenministeriums

Gerechtfertigt wurden diese Anschaffungen mit Sicherheitsgründen:

Dies erfolgte als sicherheitserforderliche Maßnahme zwecks effektiven Sicht- und Blendschutzes für die betreffenden Räumlichkeiten auf Anordnung bzw. dringende Empfehlung des Bundesministeriums für Inneres.

Teure Einrichtung und Apple-Geräte

Doch damit nicht genug: Zusätzlich investierte das Bildungsministerium 12.000 Euro in eine neue „Sitzgarnitur samt Tisch sowie acht Besprechungssessel zu einem vorhandenen Besprechungstisch“. Auch die technische Ausstattung wurde erweitert. Für zehn Apple-Tablets (iPad 11) gab das Ministerium weitere 9.332,28 Euro aus – ebenfalls finanziert aus öffentlichen Mitteln.

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