Die Situation für die Verlierer-Ampel wird von Tag zu Tag katastrophaler. Herbert Kickl zieht mit seiner FPÖ unaufhaltsam davon – und laut Lazarsfeld-Umfrage für Oe24 sind mittlerweile 55 Prozent (!) der Österreicher mit der Dreier-Koalition unzufrieden. Und jetzt soll Kickl sogar Hoffnungsträger für die Länderchefs von ÖVP und SPÖ sein.
Landeschefs werden vor Wahlen nervös
Glaubt man nämlich der Politik-Insiderin der Tageszeitung Österreich, Isabelle Daniel, kennt diese Namen von Landeshauptleuten, die von einem Kanzler Kickl träumen würden. Schaut man auf die Termine für die kommenden Landtagswahlen, kann es sich dabei nur um schwarze und rote Landeschefs aus Tirol, Oberösterreich, Burgenland und Kärnten handeln.
Dort nämlich finden 2027 Landtagswahlen statt, in Oberösterreich zusätzlich Gemeinderatswahlen. Vertreter von ÖVP und SPÖ sollen Isabelle Daniel ins Ohr geflüstert haben, dass sie deshalb von einem Volkskanzler Herbert Kickl „träumen“, weil dieser dann aufgrund der Budget-Situation sparen müsse, „und wir können uns auf unsere Länder konzentrieren“.
Neuwahlen mit Risiko
Das könnte ein gefährlicher Irrglaube sein, analysierte Isabelle Daniel mit Blick auf die sensationellen Umfragewerte der Blauen in den Ländern. Der Irrglaube könnte aber auch darin bestehen, dass der FPÖ-Chef als Kanzler den anderen Parteien dann vorzeigt, wo es in Österreich Sparpotenzial – etwa bei den Milliarden-Förderungen an NGOs und anderen dubiosen Organisationen – gibt. Und: Die Länderchefs müssten ihre jeweiligen Parteien 2026 zu Neuwahlen zwingen – mit dem Risiko, ein schreckliches Waterloo zu erleben.

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