Auch im beschaulichen Salzkammergut ist die “queere” Ideologie angekommen: Am gestrigen Freitag, den 19. September, wurde das Kino in Ebensee im Traunviertel (Oberösterreich) zur Bühne für ein sehr fragwürdiges Filmprogramm. Unter dem Titel “Queertactics Nachspielen” präsentierte die Veranstaltung Filme, die sich rund um “Drag”, “queer-feministischen Aktivismus” und experimentelles Kino drehen.
“Drag”-Vorstellungen im Kino
Organisiert wurde die Gender-Veranstaltung in Kooperation mit “Salzkammerqueer” und mit Unterstützung der “queerfeministischen Vernetzungsstelle” aus Linz namens “Fiftitu%”. Um 18.30 Uhr startete der Abend mit dem Film “Avant-Drag! Radical Performers Re-Imagine Athens”. Darin wurden “Drag-Performer” aus Athen begleitet, die sich vor dem Publikum inszenieren durften.
Skurriles Minderheitenprogramm
Ab 20.30 Uhr folgte ein Kurzfilmprogramm, das experimentelle Beiträge zu Themen wie Geschlechterrollen, “queerer Körperlichkeit” und Identität zeigte. Viele dieser Filme waren oft nur wenige Minuten lang und richteten sich klar an ein sehr spezielles Publikum. Ob solche Inhalte einen Platz im öffentlichen Kulturprogramm haben sollten, kann wohl hinterfragt werden.
Steuerzahler finanziert “queere” Kulturprogramme
Wie bereits beim “Pudertanz” in Bad Ischl (ebenfalls im Salzkammergut) wurde auch diese Veranstaltung im Rahmen staatlich geförderter Kulturprogramme präsentiert: Die Performance mit nackten Körpern in Puderwolken erhielt den Österreichischen Kunstpreis 2024, überreicht vom damaligen grünen Vizekanzler Werner Kogler. FPÖ-Kultursprecher Thomas Spalt äußerte damals Kritik an der Veranstaltung.
In Ebensee wurden zudem Filme ausgezeichnet: einer mit der “Goldenen Medusa“ für das “beste LGBTIQ+-Dokument” und ein anderer für die beste “queere Ästhetik“. Anschließend gab es weitere Beiträge des “Vereins zur Förderung queer-feministischer Perspektiven in Wissenschaft und Kunst“.
Die Finanzierung solcher Projekte wirft natürlich einige Fragen auf: Die Inhalte richten sich nur an einen verschwinden kleinen Teil der Bevölkerung, während die Mehrheit die Kosten über öffentliche Mittel mitträgt.

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