Am Südtiroler Platz in Wien, rund um das Andreas-Hofer-Denkmal, häufen sich die Beschwerden von Anrainern. Immer wieder ist von nächtlichen Auseinandersetzungen, Lärmbelästigungen und aggressivem Verhalten von Zigeunern, die dort auf der Suche nach Arbeit sind, die Rede. Vor allem ältere Bewohner berichten, dass sie den Platz meiden, weil sie sich unsicher fühlen.
Laute Zankereien und Alkoholmissbrauch
Ein besorgter Anwohner, der sich an unzensuriert gewandt hatte, berichtete, dass die Polizei sich an dem Brennpunkt vor dem Hauptbahnhof kaum blicken lasse – und wenn, dann nur, wenn es schon zu spät ist und es wieder zu lauten Streitigkeiten oder Alkoholleichen gekommen sei.
Migranten hoffen auf Arbeit
Der Lokalaugenschein bestätigte diese Berichte: Gegen Mittag trifft sich die migrantische Klientel rund um das Denkmal und wartet dort offensichtlich auf Kunden. Immer wieder fahren Autos vor und lassen die Männer einsteigen. In der Nachbarschaft spricht man deshalb auch von einem „Arbeiterstrich“. Für die Nachbarn des Platzes ist die Situation in jedem Fall alles andere als angenehm: Auch eine ältere Dame erzählte von ihren Befürchtungen, vor allem abends traue sie sich schon lange nicht mehr hierher.
Gegenüber unzensuriert wollte sich die Polizei bis dato noch nicht zu den Zuständen, Entwicklungen und Einsätzen der Exekutive am Südtiroler Platz äußern.
Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:
Telegram-Diskussion — nicht automatisch geladen.