Golfplatz

Ein Hotel mit Golfplatz musste es wohl sein! Für eine dreitägige „Arbeitsklausur“ leisteten sich ÖGK-Funktionäre auf Steuerzahler-Kosten eine Luxus-Herberge in Salzburg.

16. August 2025 / 07:06 Uhr

Golf, Wellness, Luxus-Hotel: So verprassten Gesundheitskasse-Funktionäre Steuergeld

Während Patienten bluten, verprassen Funktionäre der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) hunderttausende Euro im Luxushotel! Mit diesem Satz kann ein unfassbarer Skandal einer dreitägigen „Arbeitsklausur“ um 260.000 Euro wohl am besten zusammengefasst werden.

Bei Patienten wird gespart

Den Top-Managern der finanziell angeschlagenen Gesundheitskasse geht es weiterhin gut, während das Service-Entgelt für die E-Card von 13,80 Euro auf 25 Euro erhöht wird und Patienten elend lang auf lebenswichtige MRT-Termine warten müssen. 250 Kassenchefs gönnten sich – wie die Kronen Zeitung bereits im Mai aufdeckte – ein Luxus-Seminar im Saalfeldener Vier-Sterne-Hotel Gut Brandlhof. Dort, wo auch Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo während des Trainingslagers seines Klubs in Österreich genächtigt hatte – Golfplatz, Wellness und Gourmet-Essen inklusive.

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“Dekadenz im schwarz-rot dominierten System”

Die Freiheitlichen haben in einer parlamentarischen Anfrage nun herausgefunden, was der ganze Spaß gekostet hat: Insgesamt wurden dafür 260.000 Euro ausgegeben. 219.349,58 Euro für Nächtigung und Verpflegung, 30.300 Euro für Bühnen- und Medientechnik und 8.820 Euro für Projektbegleitung.

Reaktion des FPÖ-Generalsekretärs Michael Schnedlitz:

Ein Skandal sondergleichen und der ultimative Beweis für die Dekadenz im schwarz-rot dominierten System der Gesundheitskasse.

“Schlag ins Gesicht für behindert Menschen”

Während die Patienten unter massiven Leistungskürzungen leiden, würden sich die Funktionäre auf Kosten der Beitragszahler vergnügen, so Schnedlitz. FPÖ-Nationalratsabgeordneter Christian Ragger, der die horrenden Kosten durch eine Anfrage an SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann aufdeckte, sagte in einer Aussendung:

Diese Summe ist für behinderte Menschen und deren Angehörige ein Schlag ins Gesicht. Diese Regierung kürzt die Mittel für behinderte Menschen im Budget um 40 Millionen Euro und stoppt auch die Valorisierung des Pflegefonds.

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