Wasser predigen, Wein trinken dürfte das Motto der Klimaaktivisten bei der Besetzung des Tesla-Werkes gewesen sein.

25. Jänner 2025 / 15:12 Uhr

„Mülldeponie“ Grünheide: Klimaprotest kostet den Steuerzahler 200.000 Euro

Im Namen der Rettung des Klimas protestierten linke Vereinigungen von Februar bis November 2024 in einem Waldgebiet nahe des Tesla-Werks in Grünheide in Brandenburg. Dort sollten ein Güterbahnhof und Lagerflächen für den Autobau entstehen. Unter dem Argument des schädlichen Wasserverbrauchs stemmten sich die linken Klimaprotestierer dagegen.

Linke: „Die anderen sind schuld“

Jetzt, zwei Monate nachdem die Polizei das Protestcamp geräumt hatte, wird klar: Die Klimaaktivisten hausten dort alles andere als umweltgerecht. Die Kosten dafür trägt der Steuerzahler.


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Wie aus einer Kleinen Anfrage der AfD hervorgeht, kostete die Räumungsaktion mehr als 200.000 Euro. Laut Polizei hatten die Klimaprotestierer eine „Sondermülldeponie“ hinterlassen: Sperrmüll, Plastikplanen, Lacke, Silikon-Kartuschen, Spanngurte und vieles mehr.

Die Klimaaktivisten schieben den Schwarzen Peter den Behörden zu: Die Zustände wären eine Folge der Zerstörung des Lagers durch die Räumung der Polizei gewesen.

74.000 Euro für Müllbeseitigung

74.000 Euro kostete die Aufräumaktion, die neun Tage in Anspruch nahm, um den Wald wiederherzustellen. Weitere 171.000 Euro wurden für Polizeieinsätze mit Beamten aus anderen Bundesländern ausgegeben.

Die Polizeieinsätze waren unter anderem wegen eines Brandanschlags auf einen Hochspannungsmast im Landkreis Oder-Spree und dem Sturm auf das Fabrikgelände im Mai 2024 nötig gewesen. Bei letzterem wurden 21 Polizisten von den Klimaaktivisten verletzt.


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