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Servus TV Links. Rechts. Mitte.

Der Journalist Roland Tichy (links) und der Publizist Sebastian Bohrn-Mena (2. von rechts) kamen sich beim Thema “illegale Einwanderung” in die Haare.

10. Juli 2023 / 14:03 Uhr

Eklat auf Servus TV: „Weißer alter Mann, der Rechte“, „Sie sind ein Rassist“

Beim Thema „illegale Migration“ sorgte gestern, Sonntag, der Publizist Sebastian Bohrn-Mena in der Servus-TV-Sendung „Links.Rechts.Mitte – Duell der Meinungsmacher“ für einen Eklat.

Gewaltverbrechen bei Migranten vier Mal höher

Als der Journalist Roland Tichy (Herausgeber von Tichys Einblick) der Medien-Ethikerin Claudia Paganini vorwarf, Studien, die belegen, dass Gewaltverbrechen bei Migranten vier Mal höher wären als bei Einheimischen, zu ignorieren, mischte sich Bohrn-Mena in die Diskussion ein und meinte wörtlich:

Da sitzt eine Frau, die beginnt zu reden, und der weiße alte Mann, der Rechte, macht das, was er immer macht, er nimmt sich den Raum, um zu sagen: „Ich bekomm’ zu wenig Raum“ – das ist der Klassiker.

Roland Tichy konterte:

Alter weißer Mann, das lass ich mir nicht gefallen. Sie sind Rassist, Sie werfen mir vor, dass ich alt und weiß bin.

“Ob jemand weiß oder nicht weiß ist, sollte keine Rolle spielen”

Moderator Michael Fleischhacker ließ das Wort-Duell nicht weiter eskalieren und rief Bohrn-Mena zur Raison:

Ich darf unterbrechen. Ich bin zwar auch ein alter weißer Mann, aber ich darf unterbrechen, weil ich habe hier die Rolle der Gesprächsleitung… Fakten nachzuliefern auf einer zivilisierten Art gehört zum Konzept der Sendung, da muss man nicht auf alter weißer Mann und es ist typisch für die Rechten machen, sondern ich habe schon viele solche Sendungen moderiert, ob jemand weiß oder nicht weiß ist, sollte keine Rolle spielen.

Kritik an lascher Migrations-Politik der ÖVP

Emotional wurde es wie immer, wenn Einwanderungs-Befürworter und -Gegner sich Wort-Duelle liefern. Interessant auch die These von Bohrn-Mena, dass die Deutschen aussterben würden, wenn es keine Einwanderung gäbe. Dem widersprach nicht nur Tichy, sondern auch Fleischhacker mit dem Argument, dass es dann Japan gar nicht mehr geben würde. Einem Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften widersprachen die Kritiker der illegalen Einwanderung, zu denen auch Laura Sachslehner (ÖVP), die in der Partei ihren Generalsekretärs-Job verloren hatte, weil sie die lasche Migrations-Politik der Regierung kritisierte, im Übrigen nicht.

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