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Der Weltfußballverband FIFA positioniert sich eindeutig gegen politischen Einfluss im Fußball. So auch gegen die Regenbogen-Farben als Kapitänsschleife.

5. Juli 2023 / 12:24 Uhr

FIFA verbietet Regenbogen-Armbinde bei Frauen-WM

Vor kurzem starteten die deutsche Frauen-Nationalmannschaft und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) einen neuen Angriff für die Regenbogen-Armbinde, die ja schon bei der WM in Katar für Aufregung gesorgt hatte und als Kapitänsschleife nicht zugelassen wurde. Nun müssen das Frauenteam und Faeser in ideser Sache ebenfalls eine Niederlage hinnehmen: Die Binde wird auch für die Frauen-Weltmeisterschaft von der FIFA verboten.

Faeser setzte sich sofort für Binde ein

Wie unzensuriert berichtete, wollte die Kapitänin der deutschen Mannschaft, Alexandra Popp, mit der Binde auflaufen. Faeser nutzte die Gelegenheit und setzte sich sofort für die Binde der Homo-Lobby ein: 

Das finde ich großartig. Sportlerinnen sind positive Vorbilder, vor allem für junge Menschen. Sie stehen für eine moderne und vielfältige Gesellschaft. Zudem hat insbesondere der Fußball riesige Strahlkraft.

FIFA setzt eindeutiges Zeichen gegen Politisierung des Fußballs

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, verbietet die FIFA für die diesjährige Frauenfußball-WM in Australien und Neuseeland die Regenbogen-Binde. Ein eindeutiges Zeichen von der FIFA, denn sowohl Australien als auch Neuseeland gelten als westliche, liberale Demokratien. Während man in Katar noch leicht argumentieren konnte, dass die Regenbogen-Schleife der dortigen Kultur widerspricht, gilt dies für den jetzigen Veranstaltungsort nicht. Somit zeigt die FIFA mit dem Verbot eindeutig, dass man Politik aus dem Fußball heraushalten will.

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