Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Die Demonstration am Sonntag in Wien richtet sich gegen Sanktionen und Kriegstreiberei, gegen Verarmung und Misswirtschaft und gegen 50 Prozent Steuern auf Strom und Sprit.

29. September 2022 / 08:41 Uhr

Megademo gegen „Politraub, Teuerung und Harakiri-Sanktionen“ am Sonntag

Mit der Einführung der CO2-Steuer am Samstag erfolgt der nächste Anschlag auf die Geldbörsen der Bürger. Tags darauf, am Sonntag, 2. Oktober, wird dagegen demonstriert – und zwar spricht der Veranstalter von einer „Megademo gegen Politraub, Teuerung und Harakiri-Sanktionen“.
Treffpunkt auf dem Heldenplatz
Los geht es am Sonntag um 13.oo Uhr auf dem Heldenplatz, danach findet ab cirka 13.45 Uhr ein Ring-Marsch statt. Veranstalter ist der „Verein für direkte Demokratie durch Volksabstimmungen“ mit dem Versammlungsleiter Martin Rutter. Bei der Demonstration will er 250.000 Flugzettel, 20.000 Aufkleber, davon 1.000 „Impfen tötet“-A4-Aufkleber, sowie 1.000 Österreich-Fahnen verteilen. Auch Abziehbilder mit der Aufschrift „Nein zu System-Kandidaten“ sollen in Umlauf gebracht werden.
Die Aktion am Sonntag richtet sich gegen Sanktionen und Kriegstreiberei, gegen Verarmung und Misswirtschaft und gegen 50 Prozent Steuern auf Strom und Sprit.

Bäcker steht vor dem Aus
Wie dramatisch die Situation mit der Teuerung ist, hat unzensuriert schon wiederholt aufgezeigt. Zuletzt berichteten wir über einen Bäcker aus Kaumberg im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich, der plötzlich mit einer Vorschreibung der EVN für Strom und Gas in Höhe von 90.000 Euro konfrontiert wurde. Bisher zahlte er 15.000 Euro pro Jahr. Der Betrieb, über den nach unserem Bericht auch Kronen Zeitung und ORF einen Beitrag brachten, steht vor dem Aus.
Teuerung bedroht Existenz der Sportvereine
Viele können sich das tägliche Leben nicht mehr leisten, wollen die Heizung nicht mehr aufdrehen, weil sie Angst vor einer zu hohen Rechnung haben. Und die Teuerung trifft auch die Sportvereine. Ein Fußballklub in Wien hat deshalb die Trainingszeiten verkürzt, um bei den Flutlicht-Kosten zu sparen. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz meinte in einer Aussendung, dass es eine sofortige finanzielle Hilfe für Betreiber von Vereins- und Sportstätten brauche. Wörtlich sagte er:

Viele Vereine erholen sich gerade erst von der Corona-Zeit und den damit verbundenen finanziellen Einbußen durch die verfehlte Lockdown-Politik. Dem Gros der Vereine fehlt deshalb nun das Geld, um die exorbitant hohen Kosten für Strom und Gas abzudecken. Kürzeres Duschen zur Einsparung von Energie ist im Sportbereich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Gleichermaßen sind auch Kulturvereine, aber auch Freizeiteinrichtungen wie Bäder betroffen. Sie alle wurden von der Bundesregierung völlig im Stich gelassen.

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