Unverhohlen wird schwere Nato-Artillerie für die Ukraine durch Österreich transportiert (Symbolbild). Wie sehr dient die Bundesregierung bereits fremden Mächten?

12. August 2022 / 11:08 Uhr

Schweres Nato-Kriegsgerät samt Munition durch Österreich transportiert. Macht uns Regierung zur Kriegspartei?

Wie jetzt bekannt wurde, durchquerte am letzten Mittwoch in den Morgenstunden ein italienischer Militärkonvoi Österreich. Beladen waren die Lastkraftwagen mit schweren Artilleriegeschützen.
Nato-Geschütze durchqueren in Kriegszeiten Bundesgebiet
Wie die Kronen-Zeitung berichtet, wurde der Waffentransport auf der Südautobahn in Kärnten gesichtet. Bei den Geschützen soll es sich um Feldhaubitzen des Typs FH 155-1 gehandelt haben. Bei diesen Geschützen handelt es sich um jene Type, mit der Italien die ukrainische Armee beliefert. Ergänzend soll mit dem Konvoi auch die passende Munition transportiert worden sein.
Was wusste Bundesregierung?
Bei dem Transport handelte es sich offensichtlich um eine Lieferung von Nato-Kriegsgerät, bestimmt für einen kriegführenden Staat, durch unser Bundesgebiet. Auf Nachfrage der Zeitung teilte Heeressprecher Oberst Ralf Gigacher mit, dass das Bundesheer über diesen Transport nicht informiert gewesen war. Damit stellt sich die Frage, ob der Transport von einer Regierungsstelle genehmigt war.
Wenn ja, dann wäre es ein Skandal, dass diese Bundesregierung unsere Bundesverfassung derart unverschämt mit Füßen tritt und uns immer mehr zur Kriegspartei macht. Und wenn der Transport nicht genehmigt war, was unwahrscheinlich ist, dann wäre vom Außenamt unverzüglich der italienische Botschafter einzubestellen und ihm eine Protestnote zu übergeben.


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