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Ob der Co-Vorsitzende der Linken, Martin Schirdewan, die Äußerungen zur Freiheit der Impfung und anderen überwiegend verfassungswidrigen Maßnahmen sarkastisch gemeint hat?

28. Juli 2022 / 10:03 Uhr

Linken-Chef erklärt Abstandsregeln, Impfen und Maskenpflicht zu „Freiheit“

Man fühlt sich unweigerlich in DDR-Zeiten erinnert, wenn Linken-Chef Martin Schirdewan im Habitus eines SED-Funktionärs erklärt, „warum Impfung, Abstandsregeln und Maskenpflicht Freiheit bedeuten“.
Eine der grausamsten Ideologien überhaupt
In einem WeltInterview behauptet er tatsächlich, dass Freiheit der „Ursprung linken Denkens“ sei. Dass das „linke Denken“ zu millionenfachem, in der Regel grausamem Tod geführt hat, schenkt er sich. Von Stalins Gulag-Toten bis zu den acht Millionen verhungerten Ukrainern, von den Mauer-Toten bis zu den Massakern von Katyn, kaum eine Ideologie war so mörderisch und fußte auf dem Prinzip, den Menschen „zu seinem Glück“ zu zwingen, wie das „linke Denken“. Von Freiheit keine Spur, Abweichler wurden und werden gejagt.
Auch heute beklemmend unfrei
Und auch heute gibt es gute Beispiele, wie „linkes Denken“ funktioniert: Aus Kuba laufen die Menschen weg und Venezuela haben die Sozialisten vollkommen ruiniert. Nordkorea und China haben die totale Kontrolle, jetzt sogar die Gedankenkontrolle eingeführt.
Worthülsen, die gut ankommen.
Schirdewan wirkt jedenfalls wie ein DDR-Funktionär mit seiner Aneinanderreihung an Worthülsen, die gut ankommen. Fehlt nur noch: „Warum Stasi-Überwachung, Schießbefehl und Mangelwirtschaft für die DDR Freiheit bedeuteten.“

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