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Früher war es eine Sache des Anstandes, private Informationen nicht ungeniert zu hinterfragen, beklagt eine Pflegerin aus Salzburg. Als Impffreie ist sie im Krankenhaus täglich mit Aggressionen von Geimpften konfrontiert – geheiligt von der Regierung.

8. Januar 2022 / 12:30 Uhr

Aggressives Mobbing gegen Impffreie durch Geimpfte: Alltag einer Pflegerin in Salzburg

Aktuell geht ein Flugblatt in Salzburg um, das auch unzensuriert zugespielt wurde. Darin schildert eine Pflegekraft in einem Salzburger Krankenhaus, was sie als Impffreie an Hass und Beschimpfungen erdulden muss.
Nachdem die Pflegerin die Presse ausdrücklich um Berichterstattung bat, suchte und fand unzensuriert die mutige junge Frau und lud zum Interview.
Unzensuriert: Sie schildern in ihrem Flugblatt die aggressive Stimmung von Patienten gegenüber Impffreien. Gab es früher auch Aggressionen gegen Menschen mit anderen Einstellungen?
Pflegerin: Früher war es eine Sache des Anstandes, dass man private Informationen nicht ungeniert hinterfragt, sohin kam es zu geringeren Auseinandersetzungen. Corona jedoch verleiht den Menschen scheinbar das Recht, in die Privatsphäre jedes Einzelnen einzugreifen und beflügelt jeden, offen seine Meinung kundzutun, obwohl diese oftmals unpassend und unerwünscht ist.
Wie erklären Sie sich diesen Wandel im Zusammenleben der Menschen?
Mir scheint es, dass das Thema Corona religiöse Züge angenommen hat. Und das wird durch die Regierung befeuert. Denn wer Kritiker als Leugner bezeichnet, will Sachfragen zu Glaubensfragen machen.
Das scheint erfolgreich gelungen zu sein…
Ja, der Mensch scheint ein religiöses Wesen zu sein, das gerne „gut“ sein möchte. Und die Regierung klärte auf, wer „gut“ ist und wer „böse“. Diejenigen, die ihrem Narrativ folgen und gehorsam die Impfungen hinnehmen, sind die „Guten“. Der Rest wird beschimpft, beleidigt, verunglimpft.
Gleichzeitig ist es die Regierung, die die Spaltung der Gesellschaft beklagt?
Die Regierung postuliert mit geradezu priesterlicher Attitüde, im Besitz der Wahrheit, der einzigen Wahrheit zu sein. Da stören Kritiker, keine Frage. Und es ist einfacher, sie einfach als „Verschwörungstheoretiker“ zu verunglimpfen, als sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Sie sind eine junge Frau, die Zusammenhänge erkennt. Sind sie allein oder gibt es mehrere, die so denken wie Sie in Ihrem beruflichen Umfeld?
Ja, tatsächlich sind es viele. Unter den Kritikern findet sich impffreies, genesenes und geimpftes Personal. Die wenigsten geben sich jedoch zu erkennen, da die Angst um den Arbeitsplatz groß ist oder viele Aggressionen von den „Guten“ im Team fürchten.
Erfahren Sie von Seiten der Klinikleitung oder den anderen Mitarbeitern aggressives Verhalten?
Ja. Es herrscht eine Kluft zwischen so manchem Impffanatiker und dem restlichen Personal. Neben Beleidigungen an die Kritiker im Allgemeinen wird man auch direkt angeschnauzt, wenn man nach zwölf Stunden Dienst die Maske abnimmt.

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