Nur dank Grenzzaun und etlichen Polizeikräften kann der Druck, ins Land einzudringen, in Ungarn ansatzweise aufgehalten werden.

19. September 2021 / 16:33 Uhr

Ungarn veröffentlicht neue Bilder über Migrantensturm

Gestern Samstag veröffentlichte die ungarische Regierung auf ihrer Facebook-Seite neue Videos von Ungarns Südgrenze zu Serbien. Auf dem zusammengeschnittenen Video ist zu sehen, wie fremde Männer mit Leitern versuchen, den Grenzzaun zu erklimmen. Einige der jungen, augenscheinlich nicht aus Europa stammenden Männer schaffen dies auch. Die Menschen, die es schaffen, werden anschließend oftmals in letzter Sekunde von den Grenzpolizisten aufgegriffen und verhaftet.

Lage an anderen Grenzen muss noch schlimmer sein

Die Bilder zeigen, dass der Massenansturm selbst mit umfassenden Grenzanlagen nur schwer aufzuhalten ist. Zu bedenken geben sollte jedoch, dass die meisten Staaten ihre Grenzen nicht ansatzweise so stark wie Ungarn schützen. Wenn uns schon aus Ungarn solche Bilder erreichen, kann man sich kaum ausmalen, wie es zum Beispiel abseits offizieller Übergänge an der Grenze zwischen Slowenien und Österreich aussieht.


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Weiterhin ungelöstes Problem

Aktuell wird das Thema Masseneinwanderung durch die Corona-Krise verdrängt. Das Thema ist jedoch nach wie vor hochaktuell. Gerade durch die neusten Entwicklungen in Afghanistan ist ein neuer starker Strom an Landnehmern nach Europa zu erwarten. Dass die aktuellen Zahlen der ankommenden Menschen deutlich unter dem Niveau der Flüchtlingskrise 2015/16 liegen, liegt wohl daran, dass die Einreisebestimmungen durch die Corona-Maßnahmen kurzzeitig weltweit schärfer geworden waren.


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