Während regierungskritische, aber friedliche Demonstrationen reihenweise untersagt werden und die Polizisten von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer zu hartem Durchgreifen angestiftet werden, wurde gestern, Dienstag, in Wien ein Antifa-Protest für Vergewaltiger geduldet.
Blockade gegen Abschiebung von 37 Personen
Aktivisten der Antifa legten die Roßauer Länder in Wien lahm und spannten ein Transparent mit der Aufschrift „Nieder mit der Festung Europa #Refugeeswelcome“ über die Straße. Dort befindet sich das Polizeianhaltezentrum und dort ketteten sich auch einige an, um die Abschiebung von 37 Personen nach Afghanistan zu blockieren.
Solidarisch mit schweren Verbrechern
Wie heute, Mittwoch, bekannt wurde, zeigten sich die Antifa-Aktivisten mit schweren Verbrechern solidarisch. Denn wie die Tageszeitung Heute recherchierte, hatten die Delinquenten insgesamt 38 Delikte am Kerbholz. Drei Männer, so die Zeitung, wurden etwa wegen versuchter und vollzogener Vergewaltigungen verurteilt. Dazu kamen schwere Nötigungen, Körperverletzungen, gefährliche Drohungen, Freiheitsentziehungen, Raub, Diebstahl, Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie diverse Suchtmitteldelikte.
Kickl übt Kritik an Nehammer
FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl kritisierte in diesem Zusammenhang auf Facebook das Verhalten von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer:
Besonders „amüsant“: Während friedliche Corona-Demonstrationen untersagt werden und die besorgten Bürger von Nehammer und Co. verunglimpft werden, sind solche Demonstrationen offenbar kein Problem…