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Die Kronen Zeitung bietet an diesem Wochenende Kanzler Sebastian Kurz wieder die Bühne, um weiter Angst und Schrecken verbreiten zu können.

30. August 2020 / 10:08 Uhr

Drohung via Kronen Zeitung: Sebastian Kurz will bei Corona-Maßnahmen „nachschärfen“

Er hört nicht auf, der Corona-Alarmismus von Regierung und Mainstream-Medien. So titelt die Kronen Zeitung in ihrer heutigen Sonntagsausgabe: „Nach neuem Sommer-Rekord bei Infektionen. Corona-Angst vor Herbst und Winter“. Es gebe „keine Entspannung in Sachen Corona in Österreich – im Gegenteil: Am Samstag seien mit fast 400 Neuinfektionen (genau: 395) der höchste Wert seit Anfang April gemessen“ worden.

Alarmismus vs. Wirklichkeit

Doch seit April stagnieren sowohl die Todeszahlen als auch die Krankenzahlen. Das Coronavirus hat Anfang April seinen Höhepunkt erreicht, seither klingt seine Wirkung ab und die Gefährlichkeit ist auf minimalem Niveau angelangt.

Jeden Tag gibt es Intensivpatienten mit dieser oder jener Krankheit, und jeden Tag sterben Menschen in Österreich, im Schnitt rund 230. Jedes Jahr trauern wir um 83.500 Menschen, heuer sind davon 730 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Das sind 0,8 Prozent aller Toten. Eine Welt ohne Viruserkrankungen gibt es nicht.

Weitere Verschärfungen angekündigt

Nur für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) scheinbar, der im Interview mit der Kronen Zeitung einmal mehr erklären darf:

Wir haben am Ende dieses Sommers den Effekt erlebt, dass durch Reiserückkehrer nach Österreich, vor allem vom Westbalkan oder Kroatien, sehr viele Infektionen wieder eingeschleppt worden sind und dadurch die Ansteckungszahlen jetzt nach oben gehen.

Und Kurz bereitet Österreich auf weitere Corona-Einschränkungen vor. Er sagt:

Und wenn jetzt die Zahlen weiter steigen, werden wir bei den Maßnahmen nachschärfen müssen. Das ist in allen Ländern dieser Welt ein ständiger Prozess und es stellt sich bei allen dar wie eine Wellenbewegung.

Künstlich am Leben gehaltene Angst

Die Wellenbewegung gibt es allerdings nur infolge der zusätzlichen Testungen von Personen, die zumeist gar keine Krankheitssymptome zeigen. Ähnlich wie bei Herpes-Viren, mit denen fast 90 Prozent der Österreicher infiziert sind – und bleiben. Man wird sie für den Rest seines Lebens nicht mehr los. Doch in den allermeisten Fällen befinden sich die Herpes-Viren im Ruhezustand. Wie offensichtlich das Coronavirus auch. Bloß mit dem Unterschied, dass eine Corona-Infektion zur Begründung für das Abwürgen des öffentlichen Lebens, von Wirtschaft, Kultur und Freiheit missbraucht wird.

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