Boko Haram

Der blutige Terror von moslemischen Terroristen in Nigeria geht weiter.

14. Juni 2020 / 23:42 Uhr

Doppeltes Leid: Zweite islamische Terrororganisation tötet 60 Soldaten und Zivilisten

Der islamische Terror im Nordosten Nigerias reißt nicht ab. Erst vor einer knappen Woche war es zu einem tödlichen Angriff von Mitgliedern der moslemischen Terrormiliz Islamischer Staat West Afrika Provinz (ISWAP) mit insgesamt 70 toten Zivilisten und Mitgliedern von Selbstverteidigungsmilizen in der Region Gubio gekommen.

Aktuell forderte der Angriff der radikalen ISWAP-Milizionäre den Tod von insgesamt 60 Nigerianern. In Monguno töteten die Islamisten 20 Regierungssoldaten, in Nganzai 40 Zivilisten.

UNO-Verteilzentrum und eine Polizeistation niedergebrannt


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Die ISWAP-Terroristen gingen bei ihren Angriffen äußerst brutal vor. Unter anderem wurden ein UNO-Verteilzentrum für Hilfsgüter an die Zivilbevölkerung und eine örtliche Polizeistation niedergebrannt.

In Flugblättern warnten die Moslems die nigerianische Zivilbevölkerung vor einer Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und den Sicherheitskräften.

ISWAP macht Boko Haram bei Terror Konkurrenz

Bis 2016 operierte im Norden und Nordosten Nigerias ausschließlich die islamistische Terrormiliz Boko Haram. Dann kam es zur Abspaltung der ISWAP, die sich direkt dem IS-Kalifat in Syrien und dem Irak unterstellte. Seitdem machen sich beide islamische Terrormilizen in Nigeria Konkurrenz. Für die Zivilbevölkerung bedeutet das doppeltes Leid und doppelte Opferzahlen.


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