Bitcoin grundelt bei bescheidenen Werten herum und enttäuscht die Krypto-Börsen.

Bild: BitcoinXio / Wikimedia (CC-Zero)
Krypto-Börsen: Existenzkampf bei Bitcoin & Co

Von der noch unlängst angepriesenen Entwicklung einer sogenannten „Krypto-Wall-Street“ scheint wenig übrig geblieben zu sein. Vor allem am Börse-Platz Schweiz, wo seit Jahrzehnten eines der ökonomischen Machtzentren der Welt beheimatet ist, scheint es mit Bitcoin & Co als Kundschaft für den Auf- und Ausbau von Krypto-Börsen nicht mehr zu klappen.

Wegen Betrugsverdacht, Insolvenzen und permanenten Hackerangriffen gegen Krypto-Börsen etwa in Asien sahen viele Investoren und Anleger die Schweiz als sicheren Hafen in Sachen Digitalgeld-Marktplatz an. Doch Krytpo-Börsen wie die aus China stammende Firma Bitmain oder dessen Konkurrent Bibox scheinen das Engagement in der Schweiz nach Anfangsaktivitäten wieder weitgehend eigenstellt zu haben. Aber auch die heimatlichen Digitalbörsen scheinen nicht so recht nach vorne in ihren Aktivitäten zu kommen.

Bitcoin Suisse veröffentlicht keine Daten zu Marktaktivitäten

Die schweizerische Krypto-Börse „Bitcoin Suisse“ etwa veröffentlicht keine Daten zu den Marktaktivitäten. So zentrale Informationen wie Profitabilität und Handelsvolumen werden nicht öffentlich kommuniziert. Dafür dürfte wohl auch die aktuelle Entwicklung des Bitcoins verantwortlich sein, der derzeit bei 3.500 US-Dollar dahintümpelt und keine richtigen Anlegerphantasien zu wecken im Stande ist.

Tut sich aber weiterhin nichts in der Marktentwicklung nach oben, dann werden wohl auch weitere Krytpo-Börsen wegen mangelnden Geschäften ihre Aktivitäten wieder einstellen. Davon wird auch die Schweiz betroffen sein.

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