In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch schlugen die Stadtpolizeikommanden Döbling und Brigittenau gemeinsam mit dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl zu. Die koordinierte fremdenpolizeiliche Schwerpunktaktion brachte eine deutliche Bilanz: 120 Identitätsfeststellungen nach dem Fremdenpolizeigesetz, zwölf fremdenrechtliche Festnahmen und insgesamt 45 Anzeigen.
Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling nahmen einen 24-jährigen ungarischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Der Mann war als flüchtiger Tatverdächtiger eines Einbruchsdiebstahls im 18. Bezirk ausgeschrieben – und gegen ihn gilt ein aufrechtes Aufenthaltsverbot im Bundesgebiet. Er hätte längst nicht mehr in Österreich sein dürfen.
Kontrollen auf allen Ebenen
Neben den fremdenrechtlichen Maßnahmen liefen auch Verkehrskontrollen. Neun Anzeigen wurden erstattet. Weitere Bilanz: 14 Identitätsfeststellungen nach dem Sicherheitspolizeigesetz, drei nach dem Verwaltungsstrafgesetz, 18 Personsdurchsuchungen, zwei Durchsuchungen von Fahrzeugen bzw. Behältnissen sowie zwei Raumdurchsuchungen. Eine Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz folgte, Suchtmittel wurden sichergestellt.
Die Polizei spricht von einem „äußerst engagierten Einschreiten“ der Beamten, das abermals einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet habe. In Wien, wo illegale Aufenthalte und begleitende Kriminalität seit Jahren den Alltag belasten, zeigt solche Konsequenz, was möglich ist, wenn kontrolliert statt weggeschaut wird. Quelle: LPD Wien
