Die Kronen Zeitung kritisierte die Verlierer-Ampel, dass sie gegen die Hitze nichts unternimmt: „Man taucht unter, bildet einen Arbeitskreis!“ Kaum schimpft die Krone, hüpft auch schon der ÖVP-Kanzler. Ein Hitze-Gipfel soll her. Aber was soll da herauskommen, als heiße Luft?
PR-Gag der Sonderklasse
Für FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker ist der jetzt angekündigte Hitze-Gipfel ein „durchschaubarer PR-Gag der Sonderklasse“. Man solle endlich der Realität ins Auge blicken: „Egal wer Kanzler ist – in Österreich wird es deshalb um kein Grad kühler“.
Zynischer Vorschlag
Besonders zynisch sei der Vorschlag der Regierung, die juristischen Hürden für den Einbau von Klimaanlagen zu senken. „Das erinnert an Marie Antoinette: Könnt ihr die Hitze nicht ertragen, dann kauft euch halt eine Klimaanlage. Nur zahlen dieselben Menschen heute rund 43 Prozent mehr für Strom als im Vorjahr – nur mit Luft und Liebe läuft kein einziges Klimagerät”, stellt Hafenecker in einer Aussendung klar.Â
Konkrete Maßnahmen der FPÖ
Die FPÖ setze dem konkrete Maßnahmen entgegen: verpflichtende Klimaanlagen-Standards in Schulen, Krankenhäusern und Seniorenheimen, wo Kinder und ältere Menschen in überhitzten Räumen leiden.
„Diese Regierung produziert vor allem eines: heiße Luft. Damit leistet sie zur allgemeinen Erhitzung des Landes ihren wohl einzigen messbaren Beitrag. Der einzig wirksame Klimaschutz, den diese Verlierer-Ampel noch zustande bringt, wäre daher ihr geschlossener Rücktritt”, so Hafenecker.
