Die AirPower fand zuletzt 2024 statt, eine Rückkehr steht aufgrund des politischen Drucks von Links in Frage.

8. Juli 2026 / 10:49 Uhr

Streit um AirPower: SPÖ-Attacke auf beliebte Flugshow erzürnt die Freiheitlichen

Die AirPower sorgt erneut für politischen Streit in der Steiermark. Die SPÖ kritisiert die Unterstützung des Landes für die beliebte Flugshow, während die FPÖ die Veranstaltung vehement verteidigt – auch wegen ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Region.

Beliebte Flugshow vor dem Aus

Die SPÖ-Bundesrätin und ehemalige Landtagspräsidentin Gabriele Kolar bezeichnete die AirPower, ausgerichtet von Bundesheer, RedBull GmbH und Land Steiermark, als nicht mehr “zeitgemäß”. Eine Absage der Flugshow steht im Raum. Die FPÖ weist diese Forderung entschieden zurück. Der Murtaler FPÖ-Landtagsabgeordnete Thomas Maier kritisierte den Vorstoß scharf. Die Aussagen von Kolar seien “aufs Schärfste zurückzuweisen”. Wer die AirPower abschaffen wolle, stelle sich gegen tausende Arbeitsplätze, die regionale Wirtschaft und die enorme Wertschöpfung der international anerkannten Veranstaltung. “Offenbar hat die SPÖ rund um Landesparteichef Max Lercher den Bezug zu den Interessen unserer Region völlig verloren”, so Maier.

Wer steckt hinter der SPÖ-Linie?

Für FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Triller handelt es sich nicht um einen politischen Alleingang. “Es ist schwer vorstellbar, dass eine derart weitreichende politische Attacke ohne Rückendeckung der steirischen SPÖ-Spitze erfolgt”, erklärte er. Daher müsse man “davon ausgehen, dass Frau Kolar im Auftrag von Max Lercher handelt.” Der FPÖ-Politiker wirft der SPÖ vor, mit ihrer Haltung gegen die Interessen der Steiermark sowie von Tourismus, Betrieben, Beschäftigten und Bundesheer zu agieren.

Bereits 2022 hatte SPÖ-Landesparteichef Max Lercher angesichts des Ukraine-Krieges die Absage der AirPower gefordert. Damals sprach er von einem “falschen Signal”, das von der Veranstaltung ausgehe. Alle SPÖ-Bürgermeister des Bezirks Murtal unterstützten damals diese Position.

FPÖ stellt sich hinter AirPower und Region

Der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger sprach gegenüber unzensuriert von einem “frontalen Angriff” auf die Region. Es handle sich nicht um ein Versehen, sondern um einen gezielten Angriff auf tausende Arbeitsplätze, die regionale Wirtschaft und das Bundesheer. Zanger verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltung:

Rund zehn Millionen Euro Wertschöpfung pro Veranstaltung. Hotels, Gastronomie, Handel, regionale Betriebe und Dienstleister profitieren massiv. Und das Bundesheer zeigt hier, was es kann. Das ist nicht nur eine Flugshow, das ist ein Wirtschaftsmotor und ein Stück Heimatstolz für uns in der Obersteiermark!

Wer die AirPower abschaffen wolle, habe den Bezug zur Lebensrealität der Menschen vor Ort verloren, so Zanger. “Während die SPÖ parteipolitische Stimmungsmache betreibt, kämpfen wir Freiheitliche seit Jahren konsequent für die Durchführung der AirPower.” Sein Fazit: “Wer die Heimat stärken will, steht zur AirPower. Punkt.”

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

8.

Juli

10:49 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Doppelbudget setzt auf mehrt Staat - zu Lasten der Unternehmer! - Barbara Kolm
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.