Drogentote Mädchen, Ausbeutung, Menschenhandel, Vergewaltigungen. Wer heute, Mittwoch, die Pressekonferenz der FPÖ-Nationalratsabgeordneten Sebastian Schwaighofer und Gernot Darmann verfolgte und Kinder hat, muss in Angst und Schrecken erstarren.
“Leute sollen verstehen, dass das alles real ist”
Anlass für diesen Aufschrei der blauen Politiker ist ein aktueller Fall in Salzburg. Eine 14-Jährige brach in den Salzburger Nachrichten (SN) ihr Schweigen. Das minderjährige Mädchen erzählte, als ihr, damals 12-jährig, von migrantischen Personen in der Salzburger Bahnhofsgegend Drogen angeboten und sie dann als Drogenabhängige sexuelle missbraucht wurde. In dieser Phase habe sie zwölf Wohnungen kennengelernt, wo das alles passiert sei. Dass sie in die Öffentlichkeit ging, habe einen Grund: „Die Leute sollen verstehen, dass das alles real ist“.
Täter sind arabischer oder türkischer Herkunft
Wie real dieser Albtraum ist und es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, schilderte Schwaighofer in dieser Pressekonferenz. Allein in Salzburg gebe es Dutzende Hinweise an die Kriminalpolizei. Junge Mädchen würden ähnliche Schicksale wie die junge Salzburgerin, die ihr Schweigen brach, erleben. Sie würden zuerst Drogenabhängig gemacht, dann sexuell missbraucht, in andere Orte verschleppt, es würden ihnen die Mobiltelefone und Ausweise weggenommen, schließlich würden sie in der Prostitution landen. Die Täter seien meist arabischer oder türkischer Herkunft, „die mit der Ware Mensch handeln“, so Schwaighofer.
Karner und Leichtfried sollen “endlich hackeln”
FPÖ-Sicherheitssprecher Darmann sprach von Clan ähnlichen Strukturen, die es in der Westachse zwischen Wien, Salzburg und Innsbruck geben würde. Es seien Zustände, die Österreich vor 2015 nicht gekannt habe. Er forderte ÖVP-Innenminister Gerhard Karner und SPÖ-Staatssekretär Jörg Leichtfried auf, zurückzutreten oder „endlich zu hackeln“. Die Täter müssten remigriert, also in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.
550.000 Migranten stehen vor den Toren Griechenlands
Stattdessen aber mache Leichtfried den Staatsschutz zur Gesinnungspolizei und wolle, dass Menschen, die das Wort Remigration verwenden, als Verfassungsfeinde gebrandmarkt werden. Karner und Leichfried sollten die Scheuklappen ablegen, denn vor den Toren Griechenlands würden bereits weitere 550.000 Migranten auf die Einwanderung nach Europa warten. Doch das Boot sei voll, dies würde man in allen Lebensbereichen merken, sagte Darmann.
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