Wolodymyr Selenskyj und Nord Stream

Wall-Street-Journal-Reporter Bojan Pancevski mutmaßt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst den Befehl zur Zerstörung von “Nord Stream 2” gegeben hat.

17. April 2026 / 10:21 Uhr

„Nord Stream“-Sprengung soll im Auftrag der ukrainischen Regierung erfolgt sein

Ein Buch, für das Bojan Pancevski vier Jahre recherchiert hat und gestern, Donnerstag, in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ besprochen wurde, hat politische Sprengkraft. Denn darin beschreibt der Autor, dass die Zerstörung von „Nord Stream 2“ im staatlichen Auftrag der ukrainischen Regierung erfolgt sei. 

Die meisten Tatverdächtigen sind auf freiem Fuß

Pancevski berichtete, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ursprünglich selbst den Auftrag dazu gegeben habe. Als dieser die Aktion abblasen wollte, wäre es aber bereits zu spät gewesen. Die Tatverdächtigen sind derzeit in Kiew und in Warschau (Polen) auf freiem Fuß, einer von ihnen sitzt in Hamburg im Gefängnis. Der Journalist Pancevski vermutet, dass der Staatsanwalt gegen ihn eine Anklage erheben wird, in der von einem Anschlag im staatlichen Auftrag der ukrainischen Regierung die Rede ist. 

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Spezialeinheit des ukrainischen Militärs

Wahrscheinlich ist die Operation zur Sprengung der Pipeline im September 2022 von Deutschland aus gestartet worden. Von da aus soll eine Spezialeinheit von Tauchern und Sprengstoff-Experten aus dem ukrainischen Militär zur Zerstörung von „Nord Stream 2“ in 80 Metern Tiefe in die Ostsee aufgebrochen sein. 

Zuerst Russland, dann USA verdächtigt

Der Investigativ-Reporter Bojan Pancevski kam – wie er selbst sagt – aufgrund einer betrunkenen Nacht auf einer gemieteten Yacht dahinter, wer die tatsächlichen Tatverdächtigen der Sprengung gewesen sein könnten. Zuvor wurde Russland von Politikern und Medien reflexartig der Tat beschuldigt, später auch die USA, weil der damalige Präsident Joe Biden beim Besuch des deutschen Ex-SPÖ-Kanzler Olaf Scholz in Washington drohte, „Nord Stream 2“ zu kappen, sollte Russland die Ukraine angreifen. 

Kraft von mehr als 70 Atomkraftwerken

In seinem Buch arbeitet Pancevski minutiös den folgenreichsten Sabotage-Akt in der modernen Geschichte auf. Was damals im September 2022 auf dem Grund der Ostsee explodierte, waren die größten Offshore-Pipelines der Welt. So viel Gas, so viel Energie wie die Kraft von mehr als 70 Atomkraftwerken. Allein die Explosion hatte die thermische Leistung eines ganzen Reaktors.  

Geld für Land, das mutmaßlich Infrastruktur zerstört

Als der Reporter des Wall Street Journals diese Bilder gesehen hatte, begann er zu recherchieren und er wäre sich sicher gewesen, so Pancevski bei Markus Lanz, die Täter in der Ukraine zu finden. Das atemberaubend zu lesende Buch des Autors zeigt einmal mehr auf, dass der Westen ein Land mit Milliarden-Zahlungen unterstützt, das mutmaßlich dafür verantwortlich ist, deren wichtigste Infrastruktur zu zerstören. 

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