Der milliardenschwere ORF finanziert sich vor allem durch die Zwangsgebühren der Zuschauer und bezahlt damit nicht zuletzt zahlreiche Spitzengehälter. Gegenüber Schülern zeigt man sich beim Staatsfunk allerdings weniger großzügig, wie Stiftungsrat Peter Westenthaler aufdeckte.
ORF zockt sogar Schüler ab
Westenthaler empörte sich gegenüber oe24: 165 Euro verlange der ORF für eine Schulklasse bei Führungen durchs Haus, für Erwachsene sollen sogar stolze 280 Euro fällig werden. Westenthalers Fazit: Der öffentlich-rechtliche Sender „casht brutal bei Schülern ab“. Seine Forderung an Generaldirektor Roland Weißmann ist unmissverständlich: Dieser solle „diese Abzocke“ beenden.
Staatssender windet sich
Auf oe24-Anfrage soll der ORF erklärt haben, dass die Bildungs-Angebote des ORF grundsätzlich kostenlos beziehungsweise über einen Teil des ORF-Beitrags finanziert würden. Das „Eintrittsgeld“ würde man damit begründen, dass man so viele Schüler durch die Produktionsbereiche führen möchte.
6,60 Euro pro Schüler
Am Küniglberg spricht man von einem „niederschwelligen Betrag“ – mit diesem decke man nur den administrativen und personellen Aufwand. Pro Schüler seien es 6,60 Euro, pro Erwachsenen zwölf Euro. Bei einer Klasse mit 25 Kindern also schon 165 Euro.
POLITISCHE ANZEIGE der FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICH (FPÖ). Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung




