Nach der brutalen Attacke auf einen Busfahrer durch drei jugendliche Asylanten wächst der Unmut über mangelnde Sicherheit im öffentlichen Raum. Die FPÖ fordert die Schließung des Asylheims.
“Habe um mein Leben gekämpft”
Der 39-jährige Fahrer wurde am vergangenen Samstag am Bahnhof Weizelsdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) von drei jungen Afghanen im Alter von 16 bis 17 Jahren attackiert und gewürgt. Nur durch Zufall konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Afghanen verhielten sich schon von Beginn an auffällig. Als der Fahrer die drei Migranten darauf ansprach, kam es zur Eskalation. Gegenüber 5min sagte er:
Plötzlich sind sie auf mich losgegangen, haben mir die Gurgel zugedrückt. Einer zog sogar seinen Pullover aus, um mir zu zeigen, dass er weiterkämpfen will. Ich habe um mein Leben gekämpft!
Busfahrer überlebte nur durch Glück
Dass er die Attacke überlebte – reines Glück: Die Täter traten die Flucht an, als ein Zug in den Bahnhof einfuhr. „Ich habe nur noch gebrüllt, dass jemand die Polizei rufen soll“, so der Mann. Er erlitt Verletzungen am Hals und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Die Polizei nahm die Tatverdächtigen kurz darauf fest. Der Verkehrsverbund Kärnten sprach von einem „Ausnahmefall“, kündigte aber gleichzeitig an, die Sicherheitsmaßnahmen in Bussen und an Bahnhöfen zu überprüfen.
FPÖ fordert: Asylheim schließen
Der brutale Vorfall ruft nun die FPÖ auf den Plan. Generalsekretär-Stellvertreter Josef Ofner und Bezirksobmann Josef Krammer äußerten sich zu dem erschreckenden Fall:
Der tägliche Einzelfall ist nun auch in Kärnten angekommen. Wie lange wollen SPÖ und ÖVP noch zuschauen, wie unsere Bürger bedroht werden? Wir fordern sofortige Konsequenzen: Täter abschieben – Asylheim schließen!
Dominic Keuschnig, freiheitlicher Stadtrat von Ferlach, kommentierte auf Facebook: Dass Asylheim in Görtschach sei seit Jahren ein Sicherheitsrisiko und müsse sofort geschlossen werden.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger muss oberste Priorität haben. Die vergangenen Wochen und Monate haben deutlich gezeigt, dass die Zustände in den Asylheimen außer Kontrolle geraten sind. In Görtschach sind Probleme längst keine Ausnahme mehr – hier geht es um das Wohl der gesamten Region. Jetzt ist Handeln gefragt – bevor es zu weiteren tragischen Vorfällen komm
Auch FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann kündigte bereits eine parlamentarische Anfrage an.


