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11. August 2010 / 19:56 Uhr

Rat auf Draht für homosexuelle Zuwanderer

Die Evangelische Hochschule in Ludwigsburg will eine Telefonberatungsstelle für homosexuelle Studenten einrichten, um stärker auf deren Belange einzugehen. Das berichtet die Junge Freiheit in ihrer Online-Ausgabe. Für das Hochschulprojekt „Netzwerk für Antidiskriminierung und Diversity“ gibt es vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine Förderung in Höhe von 25.000 Euro.

LogoDerzeit werden mit dem Förderprogramm „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ acht Universitäten mit jeweils 25.000 bezuschusst, die sich der zunehmend ausdifferenzierten Studentenlandschaft widmen. Während sich das Gros der Unis den stetig steigenden Anteil ausländischer Studenten zum Thema macht, thematisiert die Evangelische Hochschule als einzige die Homosexualität unter Zuwanderern.

Schon vor drei Jahren wurde dort ein eigenes „Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen“ gegründet, das spezielle Programme zum respektvollen Umgang mit „Unterschiedlichkeit und Vielfalt“ entwickelt und damit zur Überwindung von Ausgrenzung und Rassismus beitragen will. Ein Schwerpunkt sind schwule und lesbische Einwanderer.

Foto auf der Startseite: Rike / Pixelio.de

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