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28. April 2013 / 16:00 Uhr

Kirgistan lässt Kinderschänder chemisch kastrieren

Konsequente Maßnahmen sieht die asiatische Republik Kirgistan gegen sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Das Parlament in Bischkek hat mit einer überwältigenden Mehrheit von 85 zu 2 Stimmen die chemische Kastration von Kinderschändern beschlossen. Künftig sollen Pädophile mit medizinisch verabreichten Spritzen behandelt werden, die das männliche Sexualhormon Testosteron und damit den Trieb behandeln.

Wenn sich Triebtäter nicht behandeln lassen, dann sollen sie zu zwei Jahren Haft verurteilt werden. Hintergrund dieser Gesetzesovelle ist der starke Anstieg von Sexualverbrechen an Kindern.

Auch Russland sieht chemische Kastration vor


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Aber nicht nur in Kirgistan ist eine solche Verschärfung des Sexualstrafrechts verabschiedet worden. Vor kurzem wurden auch in Russland sowie der Republik Moldau Maßnahmen gegen Triebtäter beschlossen. Im Februar 2012 hatte der damalige russische Staatspräsident Dmitri Medwedew ein Gesetz in Kraft gesetzt, das die hormonelle Kastration von Sexualstraftätern eingeführt hat. Wenn Tätern in diesen beiden Ländern Sexualstraftaten gegen Kinder unter dem 14. Lebensjahr nachgewiesen wird, ist eine entsprechende Medikation vorgesehen. Wiederholungstätern dorht lebenslange Strafhaft.


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