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Boliviens Staatspräsident Evo Morales lässt Uhrzeigersinn ändern

Einen Bruch mit der „kolonalistischen Tradition“ hat das sozialistische Regime in Boliven gestartet. Linkspräsident Evo Morales und sein Außenminister David Choquehuanca haben dekretiert, dass die Zeit ab sofort gegen den Uhrzeigersinn angezeigt werden soll. Am Kongressgebäude in der bolivianischen Hauptstadt La Paz wurde die Zeit bereits umgestellt. Die Uhren laufen ab nun von links nach rechts.

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Morales und Choquehuanca erklärten dazu, dass man sich auf der südlichen Halbinsel befinde, deshalb müsse sich die Zeit auch „andersrum“ drehen. Die Uhren möchte man nun schnellstmöglich an allen öffentlichen Gebäuden in diesem Sinne „umstellen“.

Opposition befürchtet Zwangsumtausch

Die konservativ-liberale Opposition befürchtet durch die „Zeit-Reform“ von Präsident Morales allerdings schlimme Folgen. Es geht die Angst um, dass das sozialistische Regime bald auch allen Privatpersonen ihren „Uhrzeigersinn“ aufzwingen wird. Damit könnte es zu einem von oben dekretierten Zwangsumtausch von Wand- und Armbanduhren kommen. Bereits jetzt verschenkt die bolivianische Regierung sogenannte „Linksherumuhren“ als offizielle Gastgeschenke. Sie stellen die Landkarte Boliviens dar und ticken von links nach rechts.

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