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Mexiko untersagte Monsanto den Gensoja-Anbau

Eine schwere Niederlage hat der US-Agrarkonzern Monsanto im Nachbarstaat Mexiko eingefahren. Ein mexikanisches Gericht hat Monsanto die Genehmigung von herbizidresistentem Gentechnik-Soja untersagt. Monsanto hatte die Lizenz zum Anbau der Gentechnik-Sojapflanzen, die gegen das Monsanto-Spritzmittel „Roundup“ resistent sind, erst vor zwei Jahren von den mexikanischen Behörden erhalten. Die damals erlassene Genehmigung galt für insgesamt 250.000 Hektar Anbaufläche in sieben Bundesstaaten Mexikos.

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Begründet hat das mexikanische Gericht seine Entscheidung mit massiven Risken für die Honigproduktion. Eine Koexistenz von Bienenwirtschaft und Gentechnik-Soja hält das Gericht rechtlich nicht für vereinbart. Mit dieser Maßnahme möchte das Gericht das auch in Mexiko zunehmende Bienensterben stoppen.

Gentechnik-Mais ist in Mexiko seit 2013 verboten

Aber der Gensoja-Anbau ist nicht das einzige Streitthema zwischen Mexiko und der agrarischen Gentechnik-Industrie. Bereits im Oktober 2013 setzte ein mexikanisches Gericht die Genehmigung für transgenem Mais aus. Diese Gerichtsentscheidung ist umwelt- und agrarpolitisch von immenser Bedeutung, gilt Mexiko doch als Ursprungsort der biologischen Vielfalt bei Mais. 

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