Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Bargeldabschaffung: Die Dänische Nationalbank hat ihre Münzprägeanstalt geschlossen.

20. Dezember 2016 / 14:00 Uhr

Skandinavische Staaten treiben Abschaffung des Bargelds massiv voran

Weiter auf dem Vormarsch scheint die Lobby der Bargeldabschaffer. Aktuell hat Dänemark seine Münzprägeanstalt geschlossen und die Fertigung nach Finnland verlagert. In Schweden und Norwegen wurde die Herstellung von Münzen bereits eingestellt. Begründung der Notenbanker in Skandinavien: Nur noch 20 Prozent aller Transaktionen würden etwa in Dänemark mit Bargeld durchgeführt.

Im Vergleich dazu liegt das Bargeldtransaktionsvolumen in Deutschland und Österreich aktuell noch bei 80 Prozent. In Dänemark wurde Geschäften bereits gesetzlich erlaubt, Bargeld als Zahlungsmittel einfach abzulehnen und somit die Kunden zu zwingen, auf den elektronischen Zahlungsverkehr umzusteigen.

Bargeldverbot schränkt die Freiheit der Bürger massiv ein

Der Kampf ums Bargeld ist schon längst über eine akademische Diskussion rund um den Zahlungsverkehr hinaus. Durch ein Bargeldverbot verlieren die Bürger massiv an persönlicher Freiheit und sind der totalen Überwachung ausgeliefert. Gleichzeitig können sie sich auch Enteignungsmaßnahmen durch den Bankensektor, wie etwa den Negativzinsen, nicht entziehen.

Zu welchen weitreichenden Konsequenzen ein Bargeldverbot führt, zeigen aktuell etwa die Vorgänge im sozialistisch regierten Venezuela, wo durch die Abschaffung des 100-Bolivar-Scheines eine Plünderungswelle ausgelöst wurde, da die Bevölkerung ohne bare Zahlungsmittel ihr tägliches Leben nicht mehr bestreiten kann. 

Voriger / nächster Artikel

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Folge uns auf unserem Telegram-Kanal, um Artikel zu kommentieren und unzensuriert informiert zu bleiben.

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

27.

Jan

13:36 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

YouTube player

YouTube player